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Zürich: Die teuerste Stadt der Welt

Zürich: Die teuerste Stadt der Welt

25.05.2012, 18:00 Uhr | ah (CF)

Was kostet die Welt? In Zürich auf jeden Fall immer etwas mehr als andernorts. Der Titel der teuersten Stadt der Welt ist nicht wirklich schmeichelhaft, doch nichtsdestotrotz ist die Schweizer Finanz-Metropole eine Reise wert.

Die Zeitschrift "Economist" hat es amtlich gemacht: Zürich ist die teuerste Stadt der Welt – zumindest bis das jährliche Ranking in eine neue Auswertungsrunde geht. Dass Geld die Welt regiert, merkt man in Zürich allerdings nicht. Zwar befinden sich unzählige Mengen davon auf irgendwelchen Schweizer Konten, doch die Anmutung der Schweizer Hauptstadt ist eine ganz andere als die von Macht. Beeinflusst wird dieser Eindruck vor allem durch die verträumt wirkende Lage am Zürichsee und das im Hintergrund liegende malerische Alpenpanorama. Im Vergleich zur Alpenmetropole Wien wirkt Zürich nahezu winzig. Mit etwas weniger als 400.000 Einwohnern ist sie aber dennoch die größte Stadt in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sehenswert ist beispielsweise die pittoreske Altstadt, die sich sehr gut zu Fuß erlaufen lässt. Nehmen Sie hingegen die Straßenbahn, taucht es sofort wieder auf, das Thema Geld: 4,10 Schweizer Franken für eine einfache Fahrt, umgerechnet rund 3,60 Euro. Wenn das für Sie bloß Kleingeld ist, werden Sie sicher bei der Taxifahrt vom Flughafen hellhörig: Die kurze Fahrt kostet Sie knapp 60 Euro. Mit Geld allein lässt sich Zürich aber auch nicht beschreiben, und das wäre auch unfair, trägt der ungünstige Wechselkurs doch auch seinen Teil dazu bei. Doch sollten Sie auf einer Städtereise hierauf gefasst sein.

Zu den Vorzügen Zürichs zählt, neben seiner Lage am Zürchersee, die große städtebauliche Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat: Deutsches Mittelalter in Niederdorf, die Ringstraßen erinnern an Wien, und wer an der Sihl entlangschlendert, mag sich vielleicht an Amsterdam erinnert fühlen. Die halbe Welt also komprimiert in der Alpenmetropole? Ein bisschen ist da schon dran, zumal das Flair in den Sommermonaten zusätzlich ein wenig südländischen Charme vermittelt. Setzen Sie sich hierfür einfach in eines der zahlreichen Straßencafés und genießen Sie die Atmosphäre – vergessen Sie aber nicht das nötige Kleingeld. Guten Kaffee bekommen Sie übrigens fast überall, dafür ist die Stadt bekannt, zu den bekanntesten Cafés zählen aber die Confiserie Sprüngli sowie das Café Odeon, das sich am Ufer der Limmat befindet, die in den Zürchersee mündet. Diesen lohnt es sich übrigens auch zu erkunden – Sie werden mit einem traumhaft schönen Blick auf die Alpen und natürlich das Zürichpanorama belohnt. Nicht weniger spektakulär ist die Aussicht vom nahe gelgenen Uetliberg. Zurück von diesem Ausflug, braucht es noch etwas Stärkung, bevor das Abendprogramm eingeläutet werden kann. Wer sich an die hohen Preise gewöhnt hat, scheut jetzt vielleicht auch nicht einen Besuch in der legendären Kronenhalle.

Zürcher Nachtleben im Kreis 5

An den Tischen der Kronenhalle speisten bereits Pablo Picasso, Andy Warhol und Max Frisch. Am besten probieren Sie hier das Zürcher Geschnetzelte. Ein Ragout aus Kalbsfleisch und Rahmsauce, zu dem unbedingt selbst gemachte Kartoffelrösti gereicht werden sollte. Weltweit bekommt wohl niemand dieses Gericht so gut hin wie die Köche, die tatsächlich aus Zürich kommen – so sagt man sich zumindest. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang entlang der Limmat können Sie das Abendprogramm im sogenannten "Kreis 5" starten. Das ehemalige Industriequartier lockt mit ständig wechselnden Clubs und Bars. Kommen Sie hier in Kontakt mit den echten Stadtzürchern, können Sie deren Weltoffenheit kennenlernen. Auch wenn die Schweizer Hauptstadt dies auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, wagt man hier den Blick über den Alpenrand hinaus, sodass Zürich trotz seiner bescheidenen Größe als echte Weltmetropole angesehen werden kann. Über den Weg zurück ins Hotel sollten Sie sich jedoch vorher Gedanken gemacht haben, denn aus Erfahrung wissen Sie ja, dass eine Taxifahrt durch Zürich zwar schön, aber auch ganz schön teuer sein kann.

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