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London: Luxuriöse Multikulti-Stadt

London: Luxuriöse Multikulti-Stadt

31.05.2012, 15:36 Uhr | jk (CF)

London hat so viele Facetten wie Einwohner. Seit den Tagen des Empires ist es der eigentliche Schmelztiegel der Weltkulturen. Doch die Stadt bietet auch viele ureigene Sehenswürdigkeiten und ist nicht nur eine Reise wert.

London ist vielleicht die Weltstadt schlechthin. New York, das London erst 1923 als bevölkerungsreichste Stadt der Welt ablösen konnte, mutet dagegen fast wie ein Emporkömmling an. Sicherlich hat New York mehr Wolkenkratzer (auch wenn London in den Docklands mächtig aufholt), doch dafür hatte London mehr Zeit für organisches Wachstum. Entsprechend ist London reich an historischen Sehenswürdigkeiten, die sowohl dem Großen Brand von 1666, der Großen Pest 1664 und 1665 als auch dem "Blitz" der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg trotzten. Da wäre zuvorderst der Tower mit seinem asymmetrischen Grundriss, für den William the Conqueror 1066 den Grundstein legte, und die ebenso bekannte Tower Bridge mit ihren beiden Türmen, zwischen denen sich die Fahrbahn und in luftigerer Höhe der Übergang für Fußgänger spannen. Auch der Westminster Palace mit seiner 13 Tonnen schweren Big-Ben-Glocke und dem Parlament bedarf keiner gesonderten Erwähnung, auch wenn vielleicht nicht jeder weiß, dass sein ältester Teil, die Westminster Hall, aus dem Jahr 1097 stammt. Da kann der Buckingham Palast schon nicht mehr mithalten und die Downing Street 10 verkümmert zum bloßen Reihenhaus. >>

Und natürlich dürfen bei so viel Geschichte auch die obligatorischen Kirchen nicht fehlen, die immer für eine Anekdote gut sind. So ruht in der gotischen Westminster Abbey inmitten der englischen Könige ein unbekannter Soldat. Doch genug der Sehenswürdigkeiten! Der Trafalgar-Square mit seiner protzigen Admiral-Nelson-Säule imponiert vielleicht Berufssoldaten, nicht aber Männer von Welt mit Kulturgeschmack. Für die ist sicherlich ein Besuch im British Museum lohnenswert, wo die Kulturschätze der Welt versammelt sind. Auch das Natural History und das Science Museum profitierten dabei ungemein von der Sammelleidenschaft des Empires: Wer sich für diese Fachbereiche interessiert, sollte definitiv den Londoner Museen einen Besuch abstatten. Und wer einfach nur die erste Dampflokomotive der Welt sehen will, wird auch diese im Science Museum finden. Ach ja, ein gewisser Shakespeare war auch in London tätig. Ihm zu Ehren wurde das Globe Theatre, in dem zahlreiche seiner Stücke Premiere feierten, nachgebaut, das in den Sommermonaten geöffnet ist. Wer es dagegen musikalischer mag, ist bei den Musicals am Haymarket oder bei der "Last Night of the Proms", bei der die fünf Londoner Symphonie Orchester aufspielen, bestens bedient.

Reise, reise, reise – hier wird's niemals leise!

Doch die wahre Attraktion einer Stadt sind immer ihre Bewohner. Und da bietet London eine Menge. Die Londoner und die Zugezogenen bilden eine der quirligsten Kunst- und Musikszenen der Welt. Mag es um den Britpop auch etwas ruhiger geworden sein, fließen hier doch so viele internationale musikalische Einflüsse zusammen, wie an wenigen anderen Orten der Welt. Die Studios an der Abbey Road sind da fast nur noch Symbol dafür, dass heute unzählige Elektro-Artisten in ihren Heimstudios die Beats verbinden, die die Welt zum Tanzen bringen. Doch auch was Design, Kunst und Mode betrifft, ist London Trendsetter. In unzähligen Galerien im East End können Sie den Puls der Zeit erspüren oder, wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen wollen, in der Tate Modern begutachten, was sich davon unlängst durchgesetzt hat. Auch kulinarisch hat die Stadt enorm davon profitiert, dass viele Einwanderer die lange Reise nach England angetreten haben. Vielleicht werden Sie selbst in Indien nicht so gute Currys finden wie in London – und mehr Michelin Sterne als Paris hat London längst. Auch Sportfreunde sollten bald die Reise antreten: Bis Olympia ist es nicht mehr weit.

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