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Hongkong: Reichtum und Globalisierung

Hongkong: Reichtum und Globalisierung

29.06.2012, 18:12 Uhr | th (CF)

Hongkong, die ehemalige britische Kronkolonie, hat weit mehr zu bieten als nur eine beeindruckende Skyline glitzernder Wolkenkratzer. Eine Vielzahl von Inseln und hügelige Waldlandschaften machen Hongkong auch zu einem Naturerlebnis.

Doch berühmt ist die pulsierende Sieben-Millionen-Metropole natürlich als Wirtschafts- und Finanzstandort. Angefangen hatte alles nicht weniger bemerkenswert in den 1860er-Jahren, als die Briten über die Stadt Opium nach China einführten. Doch bald schon wurde der Reichtum in Hongkong auf andere Weise generiert. Nach der kommunistischen Machtübernahme in China strömten Millionen Chinesen nach Hongkong – und die Stadt begann zu boomen. Erst als Produktionsstandort für billige Massenware und dann als Asiens zweitgrößtes Finanzzentrum nach Tokio. Obwohl Hongkong mit 1.104 Quadratkilometern relativ groß ist, können doch nur 25 Prozent der Fläche bebaut werden. Infolgedessen werden auch die Mietshäuser meist 60-stöckig gebaut. Alles in allem ergibt das eine fantastisch urbane Skyline, ein chinesisches Manhattan, einen echten Hingucker. Am besten genießen Sie dieses Panorama, indem Sie sich aus dessen Mitte, dem Geschäftsdistrikt Central, mit der Seilbahn zum Victoria Peak emporfahren lassen. Auf 552 Meter Höhe sind Sie dort auf jeden Fall auch über den typischen Hongkonger Smog erhaben – und können beim Abstieg erste Eindrücke von der blühenden subtropischen Natur außerhalb der Stadt gewinnen.  

Doch auch in der Stadt selbst wartet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten auf Sie. Bemerkenswerterweise sind sogar Teile des alten Hongkong erhalten geblieben. So können Sie in den beiden Yuen Streets in engen Gassen die Atmosphäre chinesischer Vergangenheit einsaugen und vielleicht auch die eine oder andere Ingredienz der traditionellen chinesischen Medizin erstehen – oder zumindest einen Froschschenkel. Wenn Ihnen der Sinn dagegen mehr nach architektonischen Denkmälern der Kolonialzeit steht, so ist die St John's Cathedral von 1847 ein absolutes Muss. Im selben Jahr wurde übrigens auch der chinesische Tempel Man Mo gebaut: Doch Vorsicht! Hier wird Man Cheung, der Schutzpatron der Polizei und der Geheimgesellschaften verehrt. Wenn Sie dann nach einem ausgefüllten Tag voller Besichtigungen genug vom Central Distrikt haben, lohnt sich ein Gang ins Nachbarviertel Wan Chai. Das dient tagsüber zwar auch als Geschäftsviertel, doch nachts wird hier anderen Geschäften nachgegangen. Hier finden Sie Bars und Clubs sowie Restaurants und Galerien wie das Hongkong Arts Centre oder die Pao Gallerie. Eine gute Idee ist es aber auch, nach Kowloon aufs Festland überzusetzen und das Nachtleben in der Nathan Street aufzuwirbeln. Auch gibt es dort an der Temple Street einen Nachtmarkt.

Hongkong: Die von Naturwundern umgebene Stadt

Neben der Insel Hongkong und Kowloon entfällt der Großteil der Stadtfläche auf die New Territories, die 1898 von England gepachtet wurden. Hier können Sie Wandertouren von bis zu 100 Kilometer Länge über grüne Hügel, Berge und Tropenwälder unternehmen. Zwar werden auch hier neue Trabantenstädte hochgezogen, doch existieren dazwischen auch traditionelle Dörfer, die noch von Mauern aus dem 16. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenangriffen umgeben sind. Die Bewohner haben sich aber längst auf die neuen Besucher eingestellt und lassen sich in ihren Trachten gegen ein kleines Entgelt fotografieren. Wer dagegen das nasse Element bevorzugt, sollte unbedingt einen Abstecher zu einer der 234 Inseln Hongkongs machen. Allerdings sind nur Lantau, Lamma, Cheung Chau und Peng Chau nennenswert besiedelt und touristisch erschlossen. Die größte von ihnen, Lantau, bietet neben vielen Stränden auch den Tempelkomplex Po Lin mit einer gewaltigen Statue eines sitzenden Buddhas. Wer dagegen mehr auf Action steht, kann auf Lantau auch das neu gegründete Disney Land besuchen. Mit seiner Hilfe wurde nach 1997 der Tourismus in der Stadt massiv angekurbelt.

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