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Hafengeburtstag Hamburg 2011: Fest der Superlative

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Hamburg: Hafengeburtstag der Rekorde

09.05.2011, 09:42 Uhr

Hafengeburtstag Hamburg 2011: Fest der Superlative. Der Hafengeburtstag 2011 stellt einen neuen Besucherrekord auf  (Quelle: dpa)

Der Hafengeburtstag 2011 stellt einen neuen Besucherrekord auf (Quelle: dpa)

Strahlender Sonnenschein, mehr Schiffe als je zuvor und über 1,5 Millionen gut gelaunte Besucher bildeten eine eindrucksvolle Kulisse: Der 822. Hamburger Hafengeburtstag wurde zu einem Fest der Superlative. Viele prominente Gäste waren zum größten Hafenfest der Welt in die Hansestadt gekommen, unter ihnen auch königlicher Besuch aus Norwegen: Kronprinz Haakon hatte das Fest am Freitag gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) eröffnet. Sehen Sie die Höhepunkte des Hafengeburtstags auch in unserer Foto-Show.

Besucherrekord für Hafengeburtstag

Das sommerliche Wetter und die zahlreichen Schiffe sorgten für einen neuen Besucherrekord. "Es waren so viele Menschen da wie noch nie, wir sind absolut zufrieden", sagte Sprecherin Saskia Ostermeier. Das Fest blieb nach Polizeiangaben an allen drei Tagen friedlich, es gab keine größeren Zwischenfälle. Auch bei der Auslaufparade der Schiffe am Sonntagabend standen die Zuschauer an den Elbufern dicht gedrängt. Angeführt von der majestätischen Viermastbark "Sea Cloud" fuhren die Schiffe aus dem Hafen aus und wurden von den Besuchern verabschiedet. Einer der Stars der Auslaufparade war "Queen Mary 2", die seit dem Sonntagmorgen für eine Stippvisite im Hamburger Hafen war. "Wir sind eigentlich nur gekommen, um dieses Schiff zu sehen", sagte ein Ehepaar aus dem nordrhein-westfälschen Rheda-Wiedenbrück.

So viele Schiffe wie nie zuvor beim Hafengeburtstag

Neben der "Sea Cloud" und der "Queen Mary 2" sorgten auch die anderen schwimmenden Riesen für Begeisterung bei den Zuschauern. Mit der "Kruzenshtern" sowie den Segelschulschiffen "Mir" und "Sedov" waren in diesem Jahr gleich drei russische Großsegler in Hamburg zu Gast. Auch die Kreuzfahrtschiffe "Aidablu", "Aidacara", "Mein Schiff 2", "Amadea" und das norwegische Expeditionsschiff "Fram" kamen. Partnerland des Hafengeburtstags war in diesem Jahr Norwegen. Kronprinz Haakon war am Freitag einen Tag lang in der Hansestadt zu Gast und wurde begeistert empfangen. "Sicherlich ist auch Haakon ein Grund für den Besucherrekord", sagte Ostermeier. Das skandinavische Land präsentierte sich an den drei Festtagen an der Kehrwiederspitze. Dort gab es kulinarische Spezialitäten, ein Wikingerdorf und historische Schiffe aus Norwegen zu sehen.

    Schlepperballett und Feuerwerk

    Auf dem Wasser konnten die Besucher in diesem Jahr so viele Schiffe wie noch nie beim Hafengeburtstag bestaunen. Vor allem die fünf Windjammer und sechs Kreuzfahrtschiffe waren echte Hingucker. Rund 60.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, die Schiffe zu besichtigen und aus der Nähe zu erkunden. "Den neuesten Stand der Technik zu sehen, das ist schon faszinierend", sagte Günter Pfau aus Heilbronn, nachdem er ein Schiff der Küstenwache besichtigt hatte. Am Samstag wollten Zehntausende das traditionelle Schlepperballett sehen. Die bis zu 5.000 PS starken Hafenschlepper nahmen im Hafen Aufstellung, um zu klassischer Musik Pirouetten zu drehen und im Takt zu schunkeln. Die Schlepper kamen dabei ganz nah an die Hafenmauer heran und spritzen besonders mutige Zuschauer direkt am Ufer nass. Ein weiterer Programmhöhepunkt war am Samstagabend das Feuerwerk, das das Hafenpanorama in buntes Licht tauchte. Auch hier waren die besten Plätze direkt an den Kaikanten heiß begehrt. Schon am Freitag zur rund vier Kilometer langen Einlaufparade der Schiffe hatten sich mehrere zehntausend Besucher entlang der Elbe versammelt. Mehr als 200 Programmpunkte unterhielten die Besucher am Wochenende entlang der sechs Kilometer langen Festmeile.

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