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Kreuzfahrt kurzfristig abgesagt: Diese Rechte haben Reisende

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Angemessener Ersatz  

Kreuzfahrt kurzfristig abgesagt: Diese Rechte haben Reisende

23.01.2018, 11:04 Uhr | dpa-tmn

Kreuzfahrt kurzfristig abgesagt: Diese Rechte haben Reisende. Ein Kreuzfahrtschiff bei Haiti: Wer eine Kreuzfahrt gebucht hat, die nicht stattfindet, hat spezielle Rechte. (Quelle: Getty Images/Symbolbild/ALEXIUZ)

Ein Kreuzfahrtschiff bei Haiti: Wer eine Kreuzfahrt gebucht hat, die nicht stattfindet, hat spezielle Rechte. (Quelle: Symbolbild/ALEXIUZ/Getty Images)

Es ist ein ärgerlicher Fall: Der Reiseveranstalter sagt eine Kreuzfahrt ganz kurzfristig ersatzlos ab. Was steht dem Urlauber nun zu?

Wenn ein Reiseveranstalter eine Kreuzfahrt ersatzlos streicht, hat der Urlauber nicht nur ein Recht auf eine Entschädigung wegen vertaner Urlaubszeit – der Veranstalter muss auch die Kosten für eine angemessene Ersatzreise zahlen. Dabei muss es sich nicht unbedingt ebenfalls um eine Kreuzfahrt handeln, entschied das Oberlandesgericht Köln in einem Berufungsverfahren (Az.: 16 U 31/17).

In dem verhandelten Fall ging es um eine Karibikkreuzfahrt für zwei Personen im Wert von insgesamt 4.998 Euro. Drei Tage vor Reisebeginn erfuhren die Klägerin und ihr Mann, dass für sie keine Buchung vorlag – ein Fehler des Veranstalters. Kurzerhand unternahm das Ehepaar stattdessen eine Mietwagenrundreise durch Florida. Vor Gericht verlangten sie Schadenersatz in voller Höhe des Reisepreises und eine Erstattung der Mehrkosten für die Ersatzreise.

Kosten müssen auch übernommen werden, wenn Reiseziel ein anderes ist

Anders als die Vorinstanz sprach das Oberlandesgericht den Urlaubern die Rückzahlung der Mehrkosten zu. Die Kosten dürften nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil das Reiseziel nun ein anderes war. Die Ersatzreise sei verhältnismäßig gewesen. Der Veranstalter habe schließlich auch keinen Ersatz anbieten können. Als Schadenersatz für vertane Urlaubszeit bekamen die Klägerin und ihr Mann allerdings nicht 100 Prozent des Reisepreises zugesprochen – sondern nur 73 Prozent.

Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell".

Quelle:
- dpa


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