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Das Ende der 1-Euro-Flüge

Neue Vorschriften  

Das Ende der 1-Euro-Flüge

30.10.2008, 17:14 Uhr

Preise von Fluganbietern müssen alle Gebühren enthalten (Symbolbild: Imago)Preise von Fluganbietern müssen alle Gebühren enthalten (Symbolbild: Imago)Schluss mit irreführenden Lockangeboten für Flüge: Am Samstag treten europaweit neue Transparenzvorschriften für Flugpreise in Kraft, die mehr Klarheit in den Preis-Dschungel bringen sollen. Neu ist, das Steuern und Gebühren immer angegeben werden müssen. Aber ob es das Aus für irreführende 1-Euro-Schnäppchen bedeutet ist fraglich. Kunden sollten genau hinsehen, denn für Gepäckzuschlag und Kreditkartengebühr ist die Angabe nicht zwingend.

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Schluss mit 1-Euro-Schnäppchen

Nach der im Juli vom EU-Parlament verabschiedeten Richtlinie müssen bei der Veröffentlichung von Flugpreisen, ob auf Plakaten oder im Internet, alle unvermeidlichen Steuern und Gebühren angegeben werden. Für als vermeidbar eingestufte Aufschläge etwa für Gepäck gilt dies allerdings nicht zwingend. Diese sogenannten "fakultativen Zusatzkosten" müssen nach dem Beschluss des Parlaments vom Juli erst bei Beginn der Buchung mitgeteilt werden. Dazu zählen auch die vor allem von Billig-Airlines häufig erhobenen Zuschläge für Koffer, die nicht ins Handgepäck passen. Die bei der Online-Buchung gängige Praxis, Kreditkartengebühren erst in letzter Sekunde vor dem Zahlvorgang anzuzeigen, ist künftig nur noch dann legal, wenn auch alternative Bezahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.


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Schlupflöcher gibt es trotzdem

Allerdings können Fluggesellschaften wohl auch künftig mit einem fettgedruckten Niedrigpreis werben und die Zusatzkosten durch kleineren Druck zu verschleiern versuchen. Die Richtlinie enthält zur Präsentation der einzelnen Preisbestandteile nämlich keine eindeutigen Vorgaben. Es heißt darin lediglich: "Die in jeder Form - einschließlich im Internet - veröffentlichten Flugpreise, die direkt oder indirekt an die Reisenden gerichtet sind, beinhalten alle zur Zeit der Veröffentlichung bekannten anwendbaren Steuern, obligatorischen Gebühren, Aufschläge und Entgelte."

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