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Ozeaneum: 11 neue Aquarien für das Meeresmuseum

Ozeaneum  

11 neue Aquarien für das Ozeaneum

27.07.2010, 12:36 Uhr | t-online.de

Ozeaneum: 11 neue Aquarien für das Meeresmuseum. Das Ozeaneum in Stralsund hat elf neue Aquarien. (Foto: Ozeaneum Stralsund)

Das Ozeaneum in Stralsund hat elf neue Aquarien. (Foto: Ozeaneum Stralsund)

"Wir wollen, dass Sie sich die Nase platt drücken" gab Museumsdirektor Dr. Harald Benke bei der Eröffnung von elf neuen Aquarien den Gästen des Ozeaneums mit auf den Weg. Und das kann gut passieren - denn nicht zuletzt durch WM-Orakel "Paul" ist das Interesse an Kraken, Seepferdchen und anderen Meeresbewohnern gestiegen. Bewundern Sie die neuen Aquarien in unserer Foto-Serie.

Immer wieder Neues bieten

Mit gleich elf neuen Aquarien wollen die Betreiber des beliebten Ozeaneums in Stralsund ihre Besucher beglücken. Laut Betreiber habe man schon im Meeresmuseum die Erfahrung gemacht, dass sich die Besucher besonders für die kleinen Meeresbewohner interessieren. Die jeweils 150 Liter fassenden, frei stehenden Säulenaquarien vervollkommnen jetzt die Ausstellungen, in der bisher vor allem Großaquarien komplette Unterwasserlandschaften aus Ostsee, Nordsee und Atlantik zeigen. Wie die vor zwei Wochen eröffnete Pinguinanlage waren auch die jetzt fertiggestellten Kleinbecken bereits beim Bau geplant, aber nicht finanzierbar. Erst die Besucherzahlen des letzten Jahres ermöglichten entsprechende Investitionen. Man habe den Anspruch, den Besuchern immer wieder Neues zu bieten, sagte Dr. Benke und verwies auf die Verpflichtung, die ein Titel wie "Europas Museum des Jahres 2010" bedeute.

Krake oder Tintenfisch?

Pünktlich am Eröffnungstag bezog ein Krake sein neues Zuhause. Kraken verfügen über acht Fangarme, im Gegensatz zu Tintenfischen mit zehn Armen. Weitere Lieblinge, vor allem der Kinder, sind Seepferdchen, die zu den Fischen zählen. Alle 33 Seepferdchenarten weltweit sind in ihrem Bestand bedroht und streng geschützt. Das Ozeaneum präsentiert deshalb im Einklang mit dem Washingtoner Artenschutzabkommen pazifische Seepferdchen aus Nachzuchten. Große Unterschiede lassen sich bei Krabben und Krebsen beobachten. So haben die Steinkrabben im Becken "Tiefe See" lange Beine, die wie der gesamte Körper mit wehrhaften Stacheln versehen sind. Ganz anders wirken die kräftigen Taschenkrebse der Nordsee mit ihren breiten Panzern und kräftigen Scheren. Die Beckengestaltung ermöglicht auch einen Blick in die Höhlen und Gänge versteckt lebender Tiere, wie z.B. den auch "Norwegischer Hummer" genannten Kaisergranat. Sonnenseesterne sind in gelber, roter und violetter Färbung zu beobachten und am Boden weiterer Becken leben gut getarnte Fische, wie Schwarzmundgrundeln, Himmelsgucker, Drachenköpfe und Seeskorpione.

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