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Geheime Studie: Handys an Bord gefährlicher als gedacht?

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Flugsicherheit  

Handys an Bord gefährlicher als gedacht?

14.06.2011, 11:09 Uhr | t-online.de, aja

Geheime Studie: Handys an Bord gefährlicher als gedacht?. An Bord sind Handys und andere Elektrogeräte verboten - ob begründet oder nicht, soll eine geheime Studie der IATA geprüft haben. (Symbolbild) (Foto: Imago)

An Bord sind Handys und andere Elektrogeräte verboten. (Symbolbild) (Foto: Imago)

"Bitte schalten Sie nun Ihre Mobiltelefone und andere Elektrogeräte aus." Diese freundliche Aufforderung des Stewards oder der Stewardess bevor das Flugzeug Richtung Startbahn rollt, ist Ihnen sicherlich bekannt. Doch viele Passagiere sind skeptisch, ob ihr Blackberry oder Handy wirklich die Sicherheit des Flugzeugs gefährden kann. Die International Air Transport Association (IATA) soll laut dem amerikanischen Fernsehsender ABC News eine Studie zu den Auswirkungen von Elektrogeräten an Bord durchgeführt haben. Das Ergebnis: 75 Störfälle soll es zwischen den Jahren 2003 und 2009 aufgrund von elektronischer Interferenzen durch angeschaltete Elektrogeräte gegeben haben. Das hätten Piloten sowie andere Crewmitglieder angegeben.

Fahrwerk und Navigationssysteme beeinflusst

125 Airlines haben sich laut Angaben von ABC News an der Studie beteiligt, diese machen zusammen ein Viertel des weltweiten Luftverkehrs aus. Die Elektrogeräte hätten die Flugsteuerung inklusive des Autopiloten und des Fahrwerks, die Navigations- oder auch die Kommunikationssysteme beeinflusst. In vier von zehn Fällen sollen Mobiltelefone Ursache der Störung sein.

Autopilot schaltet sich ab

Ein eingeschalteter Autopilot soll sich auf einer Höhe von umgerechnet 1400 Metern selbständig abgeschaltet haben, berichtet ein Befragter der Studie. Flugbegleiter seien daraufhin angewiesen worden, nach Passagieren Ausschau zu halten, die elektronische Geräte in Betrieb haben. Vier der Fluggäste hätten sich nicht an die Anweisung kurz vor dem Start gehalten und weiterhin ihre Elektro-Geräte laufen lassen. Ein Passagier habe sein Handy benutzt, drei andere ihren iPod. In anderen Berichten meldeten Augenzeugen, dass eine Uhr plötzlich rückwärts gelaufen sei und das GPS nicht korrekt funktionierte während zwei Laptops an Bord in Betrieb waren.

    Die stärksten Signale stammen vom iPad

    Um die Auswirkungen der elektronischen Strahlen auf die Elektronik des Flugzeugs zu testen, seien die Journalisten von ABC News sogar im Labor der Boeing zu Besuch gewesen. Demnach überträfen die versteckten Signale von Blackberry und iPhone die zugelassene Höchstgrenze. Am schlimmsten sei jedoch das iPad gewesen.

    In der EU ist telefonieren an Bord erlaubt

    Die europäische Flugaufsichtsbehörde sieht in der Nutzung von Handys während des Flugs jedoch keine gravierenden Probleme und erlaubte 2007 die Nutzung von Mobiltelefonen an Bord. Die Airlines dürfen frei entscheiden, ob sie ihren Kunden die Handy-Nutzung erlauben beziehungsweise überhaupt ermöglichen. Denn ohne eine Funkzelle an Bord des Flugzeugs können Passagiere auch mit Handy nicht telefonieren - eine Flughöhe von etwa 10.000 Metern übersteigt deren Reichweite. Die Behörden in den USA sind dagegen immer noch skeptisch - hier ist das Telefonieren an Bord nach wie vor verboten.

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