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Schneekanone - Künstlicher Schnee für die Skipiste

Schneekanone: Künstlicher Schnee für die Skipiste

13.02.2012, 14:27 Uhr | mb (CF)

Für optimale Bedingungen auf der Piste bei Schneemangel sorgt die Schneekanone, die künstlich den ersehnten Schnee produziert. Allerdings kann die Herstellung von Kunstschnee wertvolle Wasservorräte angreifen, was dem Umweltschutz nicht unbedingt zuträglich ist.

Werbeslogan kontra Umweltschutz

Zur Freude aller Skifahrer sind die Pisten dank dem Einsatz von Schneekanonen auch in schneearmen Perioden weiß und sichern einen reibungslosen Skibetrieb. Auch zu Marketingzwecken werben immer mehr Skigebiete mit Schneekanonen, indem sie schneesicheren Urlaub mit oder ohne Kunstschnee garantieren. Mit dieser Garantie werden natürlich mehr Urlauber angelockt, vor allem dann, wenn der Winter relativ mild und schneearm ist. Umweltschützer schlagen dagegen allerdings Alarm. Denn für die Herstellung von Kunstschnee wird viel wertvolles Wasser benötigt. Und das ist gerade in den Alpen meist sehr knapp.

Die künstlich präparierte Piste steht hoch im Kurs

Die künstlich präparierte Piste an schneearmen Tagen steht trotz der Warnungen aus dem Bereich Umwelt hoch im Kurs. Der Skibetrieb ist ein ertragreiches Geschäft und in vielen Gebieten auch ein bedeutender Wirtschaftszweig. Die Pistenbetreiber sind daher bestrebt, Schneearmut auszugleichen. Das geschieht mithilfe der Schneekanone. Das Funktionsprinzip dieser Maschinen ist sehr einfach: Wassertropfen werden in die mindestens vier Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt liegende Luft versprüht. Die Tröpfchen gefrieren dabei zu Eiskristallen und fallen als Kunstschnee auf die Piste. (Skilift: So kommen Sie sicher nach oben)

Umweltfreundliche Alternativen fehlen

Steigt die Außentemperatur auf über vier Grad, ist ein reibungsloser Betrieb der Schneekanone nicht mehr gewährleistet. Theoretisch können hier bestimmte Zusätze helfen, die in einigen Ländern auch tatsächlich dem Wasser beigemischt werden. Die Mittel beschleunigen die Kristallbildung, sind aber wenig umweltfreundlich und sehr umstritten. Geeignete Alternativen fehlen. Manche Skiorte wenden das sogenannte „snow farming“ an. Durch Anhäufung wird ein Vorrat an Schnee geschaffen, der dann bei Bedarf verschoben wird. (Tipps, um im Skiurlaub Geld zu sparen)

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