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Warnstreiks: Verspätungen an deutschen Flughäfen

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Warnstreiks: Verspätungen an deutschen Flughäfen

19.06.2012, 08:47 Uhr | dpa, AFP

Warnstreiks: Verspätungen an deutschen Flughäfen. Streik in Düsseldorf (Quelle: dapd)

Streik in Düsseldorf (Quelle: dapd)

Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals an fünf deutschen Flughäfen haben am Morgen zu Verspätungen im Flugverkehr geführt. Der Aufruf für den Arbeitskampf werde an den Airports in Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Bremen und Hannover "gut befolgt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Sander. "Es kommt überall zu Verspätungen." Wir informieren Sie über Ihre Rechte bei einem Streik und nennen die wichtigsten Kontaktdaten der großen Airlines und Veranstalter. Am Ende dieses Artikels finden Sie außerdem die Websites der betroffenen Flughäfen.

Sicherheitspersonal streikt

Insgesamt waren in der Frühschicht rund 500 Beschäftigte der privaten Sicherheitsdienstleister, die unter anderem für Personen- und Gepäckkontrollen vor den Fluggates zuständig sind, zum Warnstreik aufgerufen. Sie sollten für etwa zwei Stunden die Arbeit ruhen lassen. Mit der Aktion will Verdi Druck in den laufenden Tarifverhandlungen machen. Dabei wolle die Gewerkschaft die Auswirkungen für die Passagiere möglichst gering halten, versprach Sander. So fänden die Streiks zeitlich begrenzt in den frühen Morgenstunden statt und sollten gegen 8.00 Uhr beendet sein. Allerdings würden die Verspätungen voraussichtlich länger anhalten.

Bereits zehnte Verhandlungsrunde

Es gehe um die Arbeitsbedingungen von rund 12.000 Beschäftigten bundesweit, die teils von ihren Arbeitgebern in unsichere Beschäftigungsverhältnisse gezwungen würden. "Der Ausdehnung befristeter Arbeitsverhältnisse muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden", verlangte Sander. Verdi befindet sich in langwierigen Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDWS). Aktuell stecke man in der zehnten Runde. Ein weiteres Problem sei Teilzeitarbeit gegen den Willen der Beschäftigten, erklärte der Verdi-Vertreter. So seien in Düsseldorf bereits um die 70 Prozent der Fluggastkontrolleure nur zeitweise an den Gates aktiv. In einem anderen Sicherheitsbereich seien Zwölf-Stunden-Schichten vorgesehen, die auf acht Stunden reduziert werden müssten. Kurzfristige Anforderungen durch die Bundespolizei verhinderten zudem eine vernünftige Schichtplanung und erschwerten es, Familie und Beruf zu vereinen, klagte die Gewerkschaft.

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Schlangen in Düsseldorf

Am Flughafen Düsseldorf, wo es laut Verdi einen besonders hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigten gibt, sorgten die Streikenden für Verspätungen und Schlangen an der Abfertigung. Auch in Hamburg, Hannover und Bremen mussten sich die Reisenden an den Kontrollen länger gedulden als üblich. In Hamburg kam es zu leichten Verspätungen. Der Betreiber in Frankfurt registrierte keine "betriebsrelevanten Störungen". Am größten deutschen Drehkreuz fällt nur ein kleinerer Teil der Kontrolleure unter den umstrittenen Manteltarifvertrag. So besteht für große Teile des Frankfurter Flughafens (Terminal 1) noch ein Haustarifvertrag bei einer Tochter der Fraport. In München sind die Personenkontrolleure im Öffentlichen Dienst.

Weitere Informationen:

Informationen über An- und Abflüge in Echtzeit finden sich auf den Websites der Airports:

Flughafen Frankfurt: www.frankfurt-airport.de

Flughafen Düsseldorf: www.duesseldorf-international.de

Flughafen Hamburg: www.airport.de

Flughafen Bremen: www.airport-bremen.de

Flughafen Hannover: www.hannover-airport.de

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