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Sicherheit auf Abenteuerreisen hat Vorrang

Sicherheit auf Abenteuerreisen hat Vorrang

16.10.2012, 16:51 Uhr | jh (CF)

Sicherheit auf Abenteuerreisen hat Vorrang. Achten Sie bei Abenteuerreisen vor allem auf Ihre Sicherheit (Quelle: imago images)

Achten Sie bei Abenteuerreisen vor allem auf Ihre Sicherheit (Quelle: imago images)

Sicherheit auf Abenteuerreisen ist das A und O. Eine gute Vorbereitung kann mögliche Risiken minimieren und Ihnen – in positiver Hinsicht – einen unvergesslichen Urlaub ermöglichen. Deshalb sollten Sie auf einige Dinge achten.

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Planbare Sicherheit auf Abenteuerreisen

Wenn Ihr Urlaub unvergesslich werden soll und Sie das Abenteuer lieben, müssen Sie sich im Vorfeld auch einige Gedanken über Ihre Sicherheit machen. Mittlerweile gibt es immer mehr Reiseangebote, die Urlaubern die Extraportion Nervenkitzel versprechen. Der normale Urlaub genügt vielen Touristen nicht mehr. Sie möchten mit Haien tauchen oder Skydiving durch tiefe Schluchten machen. Doch dabei werden oftmals die Risiken vergessen und das kann die Sicherheit auf Abenteuerreisen gefährden.

Gehen Sie lieber nicht gleich bei der ersten Reise das größte Risiko ein. Denn: Egal, ob im Wasser oder in den Bergen, ein Unfall kann in diesen Situationen sogar das Leben kosten. Selbst scheinbar harmlose Touren können ohne die richtige Vorbereitung lebensgefährlich sein. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld über mögliche Risiken zu informieren. Besuchen Sie Kurse, um sich mit den jeweiligen Gegebenheiten unter Aufsicht auseinanderzusetzen. Oder sprechen Sie im Reisebüro mögliche Gefahren und benötigte Ausrüstung ab, um die Sicherheit auf Abenteuerreisen zu optimieren. (Adventure-Urlaub - Ein echtes Abenteuer)

Durch richtige Vorbereitung Risiken vorbeugen

Es ist keine Seltenheit, dass Bergtouren tödlich enden, weil wichtige Ausrüstungsgegenstände vergessen wurden. In einer WDR-Sendung zum Thema empfiehlt beispielsweise der Deutsche Alpenverein, sich zunächst mit leichten und kürzeren Wanderungen langsam ans Hochgebirge heranzutasten. Die körperliche Belastung sei nicht zu unterschätzen. Der Körper muss sich erst langsam an die unterschiedlichen Höhenverhältnisse gewöhnen. Daher sollten Sie eine ausreichende Vorbereitungszeit einplanen. 

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Weiter unterhalb des Meeresspiegels sind die Risiken nicht minder lebensbedrohlich. Oftmals unterschätzen viele Taucher das Meer. Das geht meistens auch mit einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten einher. Tauchen Sie daher lieber nicht zu tief. Der Verband Deutscher Sporttaucher erklärte gegenüber dem WDR, dass eine Tiefe von 40 Metern absolut ausreicht. Mit jedem Meter mehr steigt auch die Gefahr, einem sogenannten Tiefenrausch zu erliegen. Eine gute Vorbereitung durch Kurse im Vorfeld sollte hier zum Pflichtprogramm gehören. 130 tödlich verunglückte Taucher zwischen 1997 und 2011 allein am ägyptischen Tauchspot Blue Hole sollten Warnung genug sein.

Tier-Tourismus: Oft risikoreich und moralisch bedenklich

Bei Tauchexpeditionen mit Haien sollten sogar selbstsichere Draufgänger mit einem hohen Risikopotenzial rechnen. Sobald Tiere im Spiel sind, kommt eine weitere unberechenbare Risikokomponente hinzu. Das beeinträchtigt die Sicherheit auf Abenteuerreisen um einiges. Tiere sehen nicht den Urlauber, der nur etwas Spaß haben will. Gehen Sie deshalb lieber immer auf Nummer sicher und bewundern Sie gefährliche Tiere in freier Natur nur aus der Ferne. Das erhöht Ihre Sicherheit auf Abenteuerreisen deutlich – und schont die Nerven der Tiere. Denken Sie bei Ihren Vorbereitungen auch an notwendige Impfungen und besprechen Sie diese mit Ihrem Arzt. So entgehen Sie Risiken durch Krankheiten. (Reiseapotheke – Das sollten Sie mitnehmen)

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Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Art von Tier-Tourismus unbedenklich ist, informieren Sie sich beim Tierschutzbund. Dort erhalten Sie zudem nützliche Tipps für Ihre Vorhaben. Auch in moralischer Hinsicht sollten Sie das eine oder andere Abenteuer meiden: Von Tierschützern auf das Schärfste kritisiert werden beispielsweise die Stierkämpfe in Pamplona. Hier können Touristen die Stiere zuvor durch die Stadt treiben und werden dabei oftmals von den wild rasenden Tieren niedergetrampelt. Schwere Verletzungen sind hierbei vorprogrammiert und für die Stiere ist dies nur eine zusätzliche Qual. Daher ist von dieser Art der "Touristen-Unterhaltung" abzuraten.

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