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Reiseausfall bei Sturm: Kunden haben starke Rechte

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Achtung bei höherer Gewalt  

Reiseausfall bei Sturm: Kunden haben starke Rechte

02.01.2018, 08:51 Uhr | dpa, jb, t-online.de

Reiseausfall bei Sturm: Kunden haben starke Rechte. Flugausfall (Quelle: imago/Kraehn)

Flugausfall: Wenn Ihr Flieger nicht fliegt, sollten Sie sich besser nicht das Geld für das Ticket auszahlen lassen. (Symbollbild) (Quelle: imago/Kraehn)

Sturmtiefs suchen Deutschland vor allem im Herbst und Winter heim. An Flughäfen und Bahnhöfen geht dann oft nichts mehr, manchmal wird das Ziel gar nicht erreicht. Der finanzielle Schaden für Kunden hält sich bei richtigem Handeln in Grenzen.

Das gilt für Fluggäste

Fluggäste lassen sich besser nicht das Geld fürs Ticket zurückerstatten, wenn die Maschine bei Sturm am Boden bleiben muss. In der Regel haben sie mehr davon, wenn sie sich für das alternative Angebot der Airline entscheiden: die Ersatzbeförderung. Darauf weist Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg hin.

Fällt ein Flug wegen höherer Gewalt – wie einem Sturm – aus, haben betroffene Passagiere die Wahl. Sie bekommen den Betrag zurück, den sie für ihr Ticket bezahlt haben, oder sie lassen sich von der Airline auf anderem Weg ans Ziel bringen.

Streicht die Fluggesellschaft etwa einen Flug von Frankfurt am Main nach Hamburg, weil die Maschine in der Hansestadt wegen "Friederike" keine Landeerlaubnis bekommt, kann das Unternehmen seinen Kunden zum Beispiel einen Bahngutschein für eine Zugfahrt nach Hamburg anbieten. Betroffene sollten hierbei allerdings bedenken, dass auch Bahnstrecken überfüllt oder Züge ausfallen könnten. Das Auszahlen ist daher nicht immer eine gute Option, um dennoch rechtzeitig ans Ziel zu kommen.

Einen Anspruch auf eine Entschädigung nach der EU-Fluggastrechteverordnung gibt es allerdings nicht. Bei Unwettern wie einem starken Sturmtief handelt es sich um höhere Gewalt.

Das gilt für Bahnkunden

Für Bahnkunden gelten bei höherer Gewalt etwas andere Regelungen: Verspätet sich ein Zug erheblich, muss die Bahn Fahrgästen einen Teil des Ticketpreises erstatten. Wie viel Geld die Kunden zurückbekommen, hängt vor allem von der Dauer des Stillstands ab. Bei großen Verspätungen gilt der Vertrag zwischen Bahnunternehmen und Kunden als nicht vollständig erfüllt. 25 Prozent des Fahrpreises gibt es ab 60 Minuten Verspätung und 50 Prozent ab 120 Minuten. Das entsprechende Formular bietet die Bahn auf ihrer Internetseite an.

Das gilt für bei Behinderung der An- und Abreise

Auch bei gebuchten Unterkünften, die man wegen höherer Gewalt nicht erreicht, ist der Kunde im Vorteil. Betroffen sind hiervon beispielsweise Reisende nach Sylt oder Helgoland. Fallen Fähren und Flüge aus, kann der Reisende sein Ziel also nicht erreichen, ist eine Zahlung der Reisekosten nicht immer zwingend. Auch eine Stornierungsgebühr wird in den wenigsten Fällen hierbei anfallen. Der Gast zahlt dann oftmals nur die Nächte, die er auch tatsächlich im gebuchten Hotel oder Ferienhaus verbringt. Am besten wenden sich Betroffene in diesem Fall direkt an den Reiseveranstalter und an die Verbraucherzentrale.

Etwas anders ist die Lage, wenn der Urlauber seinen Aufenthalt verlängern muss, weil er wegen des Orkans zum Beispiel von einer Nordseeinsel einfach nicht mehr zurück ans Festland kommt. Für jede zusätzliche Nacht müsse er selbst aufkommen. "Auf den Kosten bleibe ich dann sitzen", sagt Fischer-Volk. Es könne aber nie schaden, mit dem Hotelier oder Vermieter zu verhandeln. "Man sollte einfach fragen, ob er einem entgegenkommen kann. Ein Recht darauf hat man aber nicht. Er kann schließlich auch nichts dafür."

Quellen:
- dpa
- Verbraucherzentrale Brandenburg

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