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Chikungunya-Virus breitet sich in der Karibik und in Südamerika aus

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Asiatischen Tigermücke  

Chikungunya-Virus breitet sich in der Karibik und in Südamerika aus

06.03.2014, 12:15 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Chikungunya-Virus breitet sich in der Karibik und in Südamerika aus . Die Asiatische Tigermücke verbreitet das Chikungunya-Virus (Quelle: dpa)

Die Asiatische Tigermücke verbreitet das Chikungunya-Virus (Quelle: dpa)

Wer eine Reise in die Karibik oder nach Südamerika plant, sollte im Krankheitsfall vor Ort auf die Symptome achten. Bei auftretendem Fieber, starken Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen, könnte es sich um ein Chikungunya-Virus handeln. Laut dem Centrum für Reisemedizin in Stuttgart breitet sich das Virus auf mehreren karibischen Inseln und auf dem südamerikanischen Festland aus. Demnach wurden seit Dezember 2013 insgesamt 2582 Fälle bestätigt.

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Die meisten Infektionen seien bislang auf den Inseln St. Martin, Guadalupe, Martinique und Saint Barthélemy aufgetreten. In Französisch-Guyana seien es 17 Fälle von Chikungunya-Fieber gewesen.

Überträger ist die Asiatische Tigermücke

Gefährlich ist der von der Asiatischen Tigermücke übertragene Virus vor allem für Säuglinge, ältere Menschen oder chronisch Kranke, erklärt das Centrum für Reisemedizin. Bei gesunden Menschen klingen die Symptome wie hohes Fieber, starke Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen meist nach einiger Zeit ohne weitere Komplikationen ab.

Das Centrum für Reisemedizin empfiehlt Urlaubern, die sich im Verbreitungsgebiet aufhalten, umfassenden Mückenschutz für Tag und Nacht: Helle und geschlossene Kleidung sollten Urlauber zusätzlich mit einem Insektenschutz imprägnieren. Unbedeckte Hautpartien sollten mit einem mückenabweisende Mittel mit dem Wirkstoff DEET in einer Konzentration ab 30 Prozent behandelt werden. Schlafplatz und Fenster sollten Urlauber in der Nacht mit einem Moskitonetz verhängen.

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