Die Sicherheitskontrolle am Flughafen ist für alle Passagiere ein notwendiges Übel, das ziemlich nerven kann. Nun wird sie zum 1. September 2015 verschärft - zumindest in europäischen Flughäfen.
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Denn ab sofort werden an europäischen Flughäfen Sprengstoffkontrollen zur Verhinderung von Terroranschlägen ausgeweitet. Passagiere und ihr Handgepäck werden stichprobenartig auf Spuren von Sprengstoff untersucht, wie die Bundespolizei mitteilte. Mit einem Prüfstab und Teststreifen werden Wischproben von den Händen, der Kleidung und dem Gepäck genommen. Die Proben werden dann mit einer direkten chemischen Analyse in speziellen Geräten auf Sprengstoffspuren untersucht.
EU-Vorschriften wurden ergänzt
Grund sind ergänzende EU-Vorschriften zum Handgepäck, die am 1. September in Kraft traten, wie das Bundesinnenministerium kürzlich mitgeteilt hatte. Ziel der genaueren Kontrollen sei noch mehr Sicherheit. Hantiere jemand vor Abflug mit Sprengstoff, seien sogar winzige Partikel an Händen oder Geräten nachzuweisen.
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Die neuen Kontrollen erfolgen nach dem Passieren des Metalldetektors. Für einige Reisende könnte die gesamte Prozedur dadurch länger dauern, sagte ein Bundespolizei-Sprecher am Frankfurter Flughafen. Für Fluggäste, deren Laptops oder Tablets ohnehin mit Wischtests überprüft würden, könnte es aber auch schneller gehen. Eine erste Bilanz sei erst in einigen Wochen sinnvoll.


