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Gefährliche Laser-Attacke: Piloten im Cockpit geblendet

Direkt ins Auge  

Laserstrahl zwingt Piloten zur Landung

15.02.2016, 19:07 Uhr | AFP

Gefährliche Laser-Attacke: Piloten im Cockpit geblendet. In Großbritannien werden Laserpointer zunehmend zur Gefahr für die Flugsicherheit. (Quelle: imago images/BPI/Symbolfoto)

In Großbritannien werden Laserpointer zunehmend zur Gefahr für die Flugsicherheit. (Quelle: BPI/Symbolfoto/imago images)

Kurz nach dem Start vom Flughafen London-Heathrow hat ein Flug der Airline Virgin Atlantic sein vorzeitiges Ende gefunden. Offenbar wurde ein Pilot mit einem Laserpointer geblendet. Der Lichtstrahl sei derart stark gewesen, dass dem Piloten unwohl wurde. 

Per Funk informierte ein Crew-Mitglied am Sonntagabend die Flugsicherung, dass einer der Piloten "ein gesundheitliches Problem wegen eines Laser-Vorfalls nach dem Start" habe, erklärte die Airline auf ihrer Webseite. Die Maschine mit 252 Passagieren und 15 Besatzungsmitgliedern befand sich auf dem Weg nach New York und überflog gerade Irland. Beide Piloten hätten entschieden, dass es besser sei, umzukehren anstatt den Atlantik zu überqueren.

Tausende Flugzeuge von Lasern getroffen 

Vertreter der britischen Pilotengewerkschaft forderten ein Vorgehen gegen starke Laserstrahlen, die "ein zunehmendes Problem" für die Luftfahrt seien. Zwischen 2009 und 2015 seien der britischen Luftfahrtbehörde 9000 Vorfälle gemeldet worden. Allein in London-Heathrow habe es in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres 48 Vorfälle mit Laserstrahlen gegeben.

Anfang Februar wurde nach Polizeiangaben ein Mann festgenommen, der in der Grafschaft Kent grüne Laserstrahlen auf die Cockpits von Passagierflugzeugen gerichtet hatte. Im November war laut der Pilotengewerkschaft ein British-Airways-Pilot an einem Auge verletzt worden, nachdem ein starker Laserstrahl ins Cockpit gestrahlt hatte.

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