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Fingierte Autopannen im Urlaub erkennen

Verbreiteter Trickbetrug  

Wie Sie fingierte Autopannen im Urlaub erkennen können

12.07.2016, 17:49 Uhr | dpa, t-online.de

Fingierte Autopannen im Urlaub erkennen. Ein halb geöffnetes Autofenster macht es Dieben leicht, Wertsachen zu stehlen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein halb geöffnetes Autofenster macht es Dieben leicht, Wertsachen zu stehlen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In ganz Europa kommt es auf Urlaubsreisen immer wieder zu Zwischenfällen mit Trickbetrügern. Auf den stark befahrenen Routen nach Südfrankreich und Spanien ist die Gefahr am größten. Aber auch deutsche Autobahnen sind betroffen, warnt der ADAC und gibt Tipps, wie Sie sich vor Trickbetrügern schützen können.

Wird während der Fahrt plötzlich aus einem anderen Auto heraus auf vermeintliche Schäden am eigenen Pkw hingewiesen, sollte man vorsichtig sein. "Am besten nimmt der Beifahrer dann ein Handy zur Hand und signalisiert damit, selbst Hilfe zu holen", sagt Regina Ammel vom ADAC und rät zum Weiterfahren. Hinter dem skizzierten Verhalten verberge sich eine gerade in Südeuropa verbreitete Masche, die Autofahrer nach dem Anhalten zu berauben.

Zuweilen führen die Kriminellen eine Panne aber auch tatsächlich herbei. Sie machen sich beispielsweise an den Reifen zu schaffen oder stopfen bei einer Rast etwas in den Auspuff und verfolgen das Auto dann, sagt Ammel. Darum sollte eine Panne kurz nach einer Pause besonders misstrauisch machen. Vorsicht ist erst recht geboten, wenn wie aus dem Nichts heraus schnell "Helfer" auftauchen. Der ADAC rät dann, das Auto sofort abzuschließen, auf den Pannendienst zu warten und im Zweifel die Polizei zu rufen.

Beim Tanken nicht ablenken lassen

Aufpassen sollten Autofahrer auch auf Rastplätzen oder beim Tanken, wenn sie von Fremden angesprochen werden. Das dient oft der Ablenkung, damit Komplizen das Auto ausräumen können. 

Beladene Fahrzeuge grundsätzlich nicht lange unbewacht stehen lassen. Wer mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, sollte nur auf Campingplätzen übernachten, nicht auf Raststätten oder Autobahnparkplätzen.

Autotüren beim Fahren verriegeln

Bei Fahrten in der Großstadt sollten Fenster nur einen Spalt geöffnet und die Autotüren stets verriegelt sein. Gepäck nicht auf die Rücksitze legen, sondern nur im Kofferraum transportieren.

In ausweglosen Situationen sollten die Reisenden lieber ihre Wertsachen aushändigen, als ihr Leben zu riskieren, rät der ADAC.

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