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Das sind die Trends bei Radreisen 2018

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Dauerbrenner Deutschland  

Das sind die Trends bei Radreisen 2018

29.05.2018, 14:25 Uhr | Armin Herb/SRT

Das sind die Trends bei Radreisen 2018. Mountainbiker vor Lake Pukaki: Traumkulisse auf Neuseeland. (Quelle: N.Heisele-Hein/SRT)

Mountainbiker vor dem Lake Pukaki: Traumkulisse auf Neuseeland. (Quelle: N.Heisele-Hein/SRT)

Dauerbrenner Deutschland, E-Bike-Reisen und exotische Fernziele – das sind die Schlagworte für die Radsaison 2018. Ein Blick in die neuen Programme der Radreiseveranstalter.

Radeln ist in. Ein Dauertrend ohne absehbares Ende. Genauso wie das Radfahren im Allgemeinen erfreuen sich Radreisen einer stets wachsenden Beliebtheit. Thomas Froitzheim, Tourismusexperte des ADFC, erklärt dazu: "Radreisen in Deutschland verzeichnen einen Zuwachs von 30 Prozent innerhalb der letzten drei Jahre und der Trend scheint ungebrochen."

Selbst die Klassiker-Routen entlang der großen deutschen Flüsse, wie Elbe, Weser und Rhein, legen von Jahr zu Jahr noch zu. Und obwohl die Infrastruktur bestens ist, werden auf Flussradwegen zumindest "individuelle Pauschalreisen", das heißt mit Roadbook und vorreservierten Hotels über Veranstalter gebucht.

Aber erfahrene Reiseradler wollen auch Neuland entdecken. Deshalb kreieren die Veranstalter mehr und mehr Reisen in weniger illustren Regionen, wie in Schleswig-Holstein, im Saarland oder im Harz. Und dabei muss es nicht immer eine lange Etappentour sein. Aufgrund steigender Nachfrage stehen in den Programmen mehr Kurzreisen von drei bis fünf Tagen sowie Sterntour-Ferien mit Tagesetappen ab einem festen Standort.

Radreisen in Deutschland

Zwei Tipps dazu: Der Harz, Norddeutschlands höchstes Gebirge steht im Fokus von mehreren neuen Mittelgebirgstouren im Programm von Veranstalter Mecklenburger Radtour. Zum Beispiel als einwöchige Ostharz-Entdeckung ab Wernigerode mit Stopps in Quedlinburg, Halberstadt und Goslar. Nicht zu vergessen der sagenumwobene Brocken, für dessen steile Zufahrt allerdings auch ein Transfer angeboten wird. Eine andere Sechstagereise führt den Reiseradler von Wernigerode auch in den Westharz nach Bad Lauterberg, Herzberg und Seesen.

Auf der Tour durchs Saarland kommen Radler an idyllischen Gasthöfen vorbei. (Quelle: Armin Herb/SRT)Auf der Tour durchs Saarland kommen Radler an idyllischen Gasthöfen vorbei. (Quelle: Armin Herb/SRT)

Deutschlands kleinstes Bundesland, das Saarland, steht gerne etwas im Schatten anderer Radregionen – zu Unrecht. Zumal die Saarländer auch selbst begeisterte Radler sind. Zum Reinschnuppern eignet sich von Dertour die fünftägige Tour für Rad-Entdecker, die von Saarbrücken nach Trier führt. Auf besten Radwegen entlang von Saar und Mosel geht es zu sehenswerten Städten, wie Saarlouis, und zu Highlights wie die Saarschleife bei Mettlach, das Industriedenkmal und Unesco-Weltkulturerbe Völklinger Hütte sowie die Porta Nigra in Trier.

Radeln rund ums Mittelmeer

Erweitert wurden auch die Reiseangebote für südliche Gefilde. Vor allem, wenn in Deutschland noch keine oder nicht mehr Radsaison ist, bieten sich Kultur-Touren in Süditalien, Spanien und Portugal an. Zumal auch dort die Infrastruktur für Radreisende langsam aber stetig verbessert wird. So gibt es zum Beispiel immer mehr Angebote auf den Vias Verdes in Spanien, den verkehrsfreien "grünen Wegen" auf ehemaligen Bahntrassen.

Via Verde de la Sierra in Andalusien: In Spanien kann man mit dem Rad auf stillgelegten Bahntrassen fahren.  (Quelle: Armin Herb/SRT)Via Verde de la Sierra in Andalusien: In Spanien kann man mit dem Rad auf stillgelegten Bahntrassen fahren. (Quelle: Armin Herb/SRT)

Dazu zwei mediterrane Reisetipps: Komfort ist, wenn das Hotel gleich mitfährt bzw. mitschwimmt. Notfalls kann der Radreisende mal einen zusätzlichen Ruhetag an Bord einlegen. Eine neue Mittelmeerroute für Rad- und Schiffreisen startet im türkischen Bodrum Richtung Dodekanes und Kykladen. Auf den griechischen Inseln werden insgesamt 180 durchaus anspruchsvolle Radkilometer zurückgelegt. Der achttägige Törn von Rad-und-Schiff-Spezialist Inselhüpfen findet an drei Terminen 2018 statt.

Auch am Stiefelabsatz in Apulien strotzt Italien vor Kulturstädten, kulinarischen Höhenflügen und herrlichen Stränden. Die einwöchige individuelle Radrunde um die Halbinsel Salento, organisiert von Wikinger Reisen und Girolibero, führt zu den sehenswerten Städten Lecce, Gallipoli und Otranto, man passiert schier unendlich vielen Olivenbäume und Weingärten, wo der kräftige Primitivo und der Salice Salentino gedeihen. Nicht zu vergessen die unzähligen Wachtürme und die Traumküsten am Ionischen und Adriatischen Meer.

In Apulien führen die Radwege auch ins schöne Hafenstadt Gallipoli. (Quelle: Armin Herb/SRT)In Apulien führen die Radwege auch ins schöne Hafenstadt Gallipoli. (Quelle: Armin Herb/SRT)

Mit dem E-Bike über die Alpen nach Italien

Viele Radreisende können und wollen sich körperlich nicht so sehr verausgaben, sondern mehr Land und Leute genießen. Aus diesem Grund finden sich auch immer mehr reine E-Bike-Reisen in den Veranstalterprogrammen. Zu den Parade-E-Bike-Zielen zählt die attraktive, aber sehr hügelige Toskana. Dort findet ein Tourenprogramm vom Veranstalter "Die Landpartie" statt.

Startpunkt für die geführten Tagestouren ist das Landgut Tenuta del Fontino in der Maremma. Von dort geht es eine Woche lang in die malerischen Hügel und an die Küste der südlichen Toskana. Azurblauer Himmel, zypressenbestandene Alleen, weite Olivenhaine, Weingärten und prächtige Kastanienwälder sind die tägliche Kulisse für insgesamt 244 E-Bike-Kilometer. Die Tourenwochen finden im angenehmen Klima im April/Mai sowie im September statt.

Mit dem E-Bike wird übrigens auch eine Alpenüberquerung (fast) für jeden machbar. Die perfekte Einsteigerstrecke dafür ist die historische Via Claudia Augusta, die einst von den Römern angelegt wurde. Die einwöchige Transalp-Tour "Via Claudia" von Veranstalter Alps Biketours mit 400 Kilometern und 4300 Höhenmetern startet in Mittenwald und führt auf Rad- und Waldwegen über Imst und den Reschenpass in den Süddtiroler Vinschgau. Weiter geht es der Etsch entlang über Meran und Bozen nach Trento. Ziel nach sechs Radetappen ist Riva am Gardasee. Reisetermine sind im Juli und September.

Mit dem Rad durch Äthiopien und Australien

Auch für Fernreisende wächst stetig die Auswahl an Zielen. Vor allem werden diese immer exotischer. So gibt es 2018 erstmals spannende Touren in Äthiopien, Brasilien und im, in der jüngeren Vergangenheit kaum bereisten, Kolumbien. Selbst wer gerne wochenlang auf Tour geht, der kann sich dafür in die Obhut von Veranstaltern begeben und unter anderem durch ganz Australien reisen oder in Europa von Dublin nach Kopenhagen.

Ein Mountainbiker auf dem Fisherman's Trail in Wanaka. (Quelle: N.Eisele-Hein/SRT)Ein Mountainbiker auf dem Fisherman's Trail in Wanaka. (Quelle: N.Eisele-Hein/SRT)

Zwei spezielle Tipps für Exotik-Fans: Die geführte Reise in das nördliche Hochland von Äthiopien im ehemaligen Kaiserreich Abessinien vereint Abenteuer und faszinierende Kulturgeschichte. Zu den Highlights der sechszehntägigen Reise von Bike Adventure Tours zählen Lalibela mit seinen aus Fels gehauenen Kirchen, die legendäre Königsstadt Axum, die Felsmassive der Tigray und Gheralta-Region, aber auch die offene Herzlichkeit der lokalen Bevölkerung. Gefahren wird zur Hälfte auf Erdstraßen, allerdings ohne große fahrtechnische Anforderungen.

Exotisch und ziemlich extrem hört sich dagegen die Australien-Neuseeland-Reise von Veranstalter Tour d'Afrique an: Kondition für 7.900 Kilometer, Zeit für eine 94-Tage-Reise und ein Reisebudget von mindestens 16.000 US-Dollar sind gefragt für die XXL-Tour entlang der kompletten australischen Südküste und durch ganz Neuseeland. Los geht's in Perth im Westen Australiens, Ziel ist Queenstown im Süden Neuseelands. Wer weniger Zeit hat, der kann auch "nur" eine von sechs Etappen buchen. Diese umfassen jedoch auch mindestens 900 Radkilometer.  

Verwendete Quellen:
  • Reiseredaktion SRT

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