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Griechische Empörung über Titelblatt: Bewaffnete Venus auf "Economist"

Bewaffnete Venus auf "Economist"  

Griechische Regierung über Titelbild empört

03.02.2015, 09:56 Uhr | AFP

Mit Empörung hat ein Vertreter der neuen griechischen Regierung auf das Titelblatt des britischen Magazins "The Economist" reagiert, auf dem eine bewaffnete Venus von Milo Deutschland bedroht.

Die berühmte Statue zielt darauf mit einer Pistole, darüber steht ein abgewandelter Spruch aus dem Polizeifilm "Dirty Harry": "Go ahead, Angela, make my day" (Mach schon, Angela, versüß mir den Tag).

"Es ist total widerlich und lächerlich zu suggerieren, wir würden Europa erpressen", sagte der Regierungsvertreter in London während eines Treffens der beiden Finanzminister Giannis Varoufakis und George Osborne.

"Griechisches Denkmal missbraucht"

Er warf den britischen Medien und insbesondere dem "Economist" vor, mit Ablehnung auf den Wahlsieg der linken Syriza reagiert zu haben. Doch hätte seine Regierung nicht erwartet, dass das Magazin für seine "negative Botschaft ein antikes griechisches Denkmal missbrauchen" würde.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Magazin mit dem karikaturhaften Einsatz der Venus für Ärger sorgt. So hatten griechische Anwälte das Magazin "Focus" wegen eines Titelbilds vom Februar 2010 verklagt, auf dem neben der Überschrift "Betrüger in der Euro-Familie" eine Venus mit Stinkefinger zu sehen ist.

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