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Griechenland-Krise: Alexis Tsipras kommt am Montag erstmals nach Berlin

Treffen mit Merkel  

Tsipras kommt erstmals nach Berlin

16.03.2015, 19:43 Uhr | rtr, AFP

Griechenland-Krise: Alexis Tsipras kommt am Montag erstmals nach Berlin. Alexis Tsipras kommt kommenden Montag zum ersten offiziellen Besuch nach Berlin. (Quelle: dpa)

Alexis Tsipras kommt kommenden Montag zum ersten offiziellen Besuch nach Berlin. (Quelle: dpa)

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kommt erstmals zu einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel nach Berlin. Der offizielle Besuch im Bundeskanzleramt ist auf kommenden Montag, 23. März, datiert. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, mit.

Merkel hatte Tsipras eingeladen. Beide Politiker hätten am Montag telefoniert, sagte ein Regierungssprecher. Er habe die Einladung angenommen.

Wie es aus Diplomatenkreisen in Athen hieß, zielt der Besuch Tsipras' auf eine Beruhigung der Lage zwischen Berlin und Athen. Es sei eine unangenehme, "wenn nicht ganz schlimme" Atmosphäre in den Beziehungen zwischen beiden Staaten entstanden.

Tsipras nimmt Krisenlösung selbst in die Hand

Mitarbeiter von Tsipras hatten vor der Ankündigung seiner Berlinreise mitgeteilt, der Regierungschef werde in den nächsten Tagen die Lösung der Finanzkrise selbst in die Hand nehmen.

Merkel hatte den Linkspolitiker aus Athen bisher erst einmal getroffen, auf dem EU-Gipfel am 12. Februar. Am Donnerstag werden beide an dem zweitägigen EU-Treffen der 28 Staats- und Regierungschefs in Brüssel teilnehmen.

Starke Spannungen

In den vergangenen Tagen hatte es in der Debatte um weitere Hilfsleistungen der Euro-Partner an das hochverschuldete Griechenland auch starke atmosphärische Spannungen zwischen Berlin und Athen gegeben.

Tsipras fordert unter anderem von Deutschland die Rückzahlung eines 1942 von den deutschen Besatzungsbehörden erhobenen Zwangskredits. Auch Reparationszahlungen für Opfer der deutschen Besatzung werden gefordert. Die Bundesregierung hatte die Themen Reparationen und Entschädigungen dagegen als juristisch geklärt bezeichnet.

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