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Kos: Vier Leichen von Flüchtlingen an Stränden angespült

Flüchtlinge in Griechenland  

Vier Leichen am Stand der Insel Kos entdeckt

05.10.2015, 16:23 Uhr | dpa, AFP, rtr

Sie sind wahrscheinlich ertrunken: Die griechische Küstenwache hat innerhalb von 48 Stunden vier Leichen von Flüchtlingen an Stränden der Ferieninsel Kos entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei kleine Kinder, eine Frau und einen Mann.

Die Leichname der beiden Kinder waren am Sonntag innerhalb weniger Stunden am selben Strand entdeckt worden. Zuerst ein kleiner Junge, der wahrscheinlich noch nicht mal ein halbes Jahr alt geworden ist, kurz darauf ein drei- bis fünfjähriger Junge. Alle Leichname waren stark verwest. Die Behörden vermuten, dass es sich um eine Familie handeln könnte.

Seit Freitag hat die Küstenwache 1743 Migranten aus den Fluten in der Ostägäis gerettet, hieß es weiter. Am Montagmorgen kamen an Bord einer Fähre knapp 1200 Flüchtlinge von ostägäischen Inseln in der Hafenstadt Piräus an. Die meisten von ihnen wollten weiter nach Westeuropa, berichtete das griechische Staatsfernsehens (ERT).

Erinnerung an Aylan

Die Ägäis-Insel Kos liegt nahe der türkischen Küste. Auf der gegenüberliegenden Seite, am Strand der türkischen Stadt Bodrum, war am 2. September der dreijährige syrische Flüchtlingsjunge Aylan tot aufgefunden worden. Das Foto mit dem kleinen, im Sand liegenden Leichnam ging um die Welt. Nach griechischen Behördenangaben ertranken in der Ägäis allein im September mindestens 15 Kinder durch gekenterte Flüchtlingsboote.

Tausende Syrer, Iraker und Afghanen versuchen seit Wochen von der Türkei aus, die Mittelmeerinsel zu erreichen und so in die Europäische Union zu gelangen. Insgesamt sind in diesem Jahr nach UN-Angaben bereits fast 400.000 Flüchtlinge in Griechenland angekommen, von denen viele sich weiter auf den Weg nach Deutschland gemacht haben.

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