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Österreich wählt "Willkommenskultur" zum Wort des Jahres 2015

Wort, Unwort und Unspruch gekürt  

"Willkommenskultur" ist Wort des Jahres in Österreich

03.12.2015, 18:04 Uhr | AFP

"Willkommenskultur" ist zum Wort des Jahres 2015 in Österreich gekürt worden. Fast 34.000 Menschen beteiligten sich dieses Jahr an der Abstimmung, teilten die Veranstalter mit - die Universität Graz in Zusammenarbeit mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Zum Unwort des Jahres wurde der beschönigende Begriff "besondere bauliche Maßnahmen" von Innenministerin Johanna Mikl-Leiter (ÖVP) gewählt. Damit sei in Wirklichkeit der kilometerlanger Zaun zur Flüchtlingsabwehr gemeint, der derzeit an der Grenze zu Slowenien errichtet werde, erläuterte Rudolf Muhr von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz.

Der Ausdruck der Ministerin ist Muhr zufolge der "direkte Gegenbegriff zum Wort des Jahres". "Willkommenskultur" beschreibe "Einstellungen und Handlungen, die angesichts des Leids von Kriegsflüchtlingen helfen, dass diese wieder ein Leben in Sicherheit und Freiheit führen können", erläuterte die von Muhr geleitete Fachjury die Entscheidung.

"Ich bin kein Rassist, aber..." erklärte die Jury zum Unspruch des Jahres.

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