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Ankara macht Druck: Türkei fordert mehr Geld für Flüchtlinge

Ankara sind drei Milliarden nicht genug  

Türkei fordert mehr Geld für Flüchtlinge

30.01.2016, 09:30 Uhr | AFP

Ankara macht Druck: Türkei fordert mehr Geld für Flüchtlinge. Der Flüchtlingsstrom aus der Türkei in die EU reißt nicht ab. (Quelle: AP/dpa)

Der Flüchtlingsstrom aus der Türkei in die EU reißt nicht ab. (Quelle: AP/dpa)

Die türkische Regierung fordert wegen der Flüchtlingskrise offenbar mehr Geld von der EU als ursprünglich vereinbart. "Ankara will nun fünf Milliarden Euro haben, wir sind aber nur bereit, die versprochenen drei Milliarden Euro zu geben", sagte ein hoher EU-Diplomat der "Welt".

Die EU und die Türkei hatten im November einen Aktionsplan vereinbart, der Ankara im Gegenzug für drei Milliarden Euro von der EU und beschleunigte Beitrittsverhandlungen zu einer besseren Grenzsicherung verpflichtet.

Italien weigert sich 

Bei einem Besuch des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu in Berlin hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kürzlich zugesichert, dass Brüssel das Geld wie vereinbart zur Verfügung stellt. Innerhalb der EU wird aber noch verhandelt, da Italien sich bislang weigert, seinen Anteil zu überweisen. Mit dem Geld sollen die Lebensbedingungen der mehr als zwei Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei verbessert werden.

Dem Bericht zufolge werden die Verhandlungen nun auch dadurch belastet, dass Ankara bei der Auszahlung der Milliardenhilfen stärker mitbestimmen will. "Die Regierung der Türkei tut sich sehr schwer damit zu akzeptieren, dass die Milliardenhilfen für Flüchtlinge nur schrittweise und nach strenger Bedarfsprüfung durch die EU ausgezahlt werden sollen", hieß es demnach aus Diplomatenkreisen.

Nach dem Willen Brüssels soll das Geld in konkrete Projekte fließen, um sicherzustellen, dass es zur Versorgung von Flüchtlingen eingesetzt wird.

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