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Schweden: Flüchtlinge wählen immer gefährlichere Wege

Unterwegs auf Lkw-Achsen  

Flüchtlinge wählen immer gefährlichere Wege

04.05.2016, 12:43 Uhr | dpa

Schweden: Flüchtlinge wählen immer gefährlichere Wege. Schweden: Unfreiwillig bringen Lkw-Fahrer immer häufiger Flüchtlinge ins Land. (Quelle: Reuters)

Schweden: Unfreiwillig bringen Lkw-Fahrer immer häufiger Flüchtlinge ins Land. (Quelle: Reuters)

Seitdem die Balkanroute dicht ist und der EU-Türkei-Deal immer besser greift, nehmen die Flüchtlingszahlen deutlich ab. Doch noch immer suchen viele Menschen ihr Glück in der EU. Um den Grenzkontrollen zu entgehen, wählen sie immer gefährlichere Wege.

Auf der Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden werden immer häufiger Flüchtlinge aufgegriffen, die sich unter Lastwagen hängen, um unbemerkt nach Schweden zu kommen.

Auch auf der Fähre von Helsingør nach Helsingborg in Schweden wurden in den vergangenen Wochen Männer aufgegriffen, die sich an oder unter Laster gehängt hatten.

Lebensgefährliche Reise

Die Laster führen sehr schnell und es sei lebensgefährlich, sich an die Achse zu klammern, sagte Ewa-Gun Westford von der Polizei in der Region Süd.

Die Grenzpolizei habe nun die Kontrollen verstärkt. Auch die Reedereien und der Zoll wurden aufgefordert, Lkw genauer zu untersuchen. "Es ist noch nicht so schlimm wie in Calais, aber wir fürchten, dass es mehr werden", sagte Westford.

Engmaschigere Kontrollen

Seit Januar muss sich jeder bei der Einreise nach Schweden ausweisen. Die Regierung hatte die Maßnahme ergriffen, um einen besseren Überblick über die einreisenden Flüchtlinge zu bekommen.

Im Vorjahr beantragten 163.000 Menschen Asyl in Schweden. Nach dem Start der Grenzkontrollen am 4. Januar sind die Flüchtlingszahlen stark zurückgegangen.  

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