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Theresa May geht auf Schottland zu: "An Brexit-Verhandlungen beteiligen"

Großbritannien  

Theresa May geht auf Schotten zu

16.07.2016, 10:13 Uhr | dpa, AP, Reuters

Theresa May geht auf Schottland zu: "An Brexit-Verhandlungen beteiligen". Die britische Premierministerin Theresa May (l.) trifft die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon (r.) in Edinburgh. (Quelle: Reuters)

Die britische Premierministerin Theresa May (l.) trifft die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon (r.) in Edinburgh. (Quelle: Reuters)

Die neue britische Premierministerin Theresa May hat bei der ersten Reise ihrer Amtszeit nach Edinburgh bekräftigt, Schottland an den Austrittsgesprächen mit der EU zu beteiligen. Zugleich lehnte sie ein weiteres Referendum zur Loslösung Schottlands von Großbritannien ab.

Sie wünsche, "dass Schottland voll beteiligt wird, und ich möchte den bestmöglichen Deal für das gesamte Vereinigte Königreich erzielen", sagte May nach dem Gespräch in Edinburgh mit der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Mit dem Start der offiziellen Brexit-Verhandlungen mit Brüssel wolle sie sich Zeit lassen. Zuvor wolle sie einen gemeinsamen Ansatz Großbritanniens erzielen, sagte May, ohne ein exaktes Datum zu nennen.

Sturgeon zweifelt an London

Sturgeon betonte, die Diskussion sei "konstruktiv und sehr gut" gewesen. Es gebe aber noch "große politische Meinungsverschiedenheiten".  Sie bezweifelte, dass London eine Strategie für die Verhandlungen mit Brüssel habe. Das Vereinigte Königreich "weiß derzeit noch nicht genau, wie es verfahren wird". Es bleibe Sturgeons Ziel, mit Schottland in der Europäischen Union zu bleiben.

Wenige Tage nach dem Volksentscheid hatte Sturgeon bei einem Besuch in Brüssel Möglichkeiten ausgelotet, wie Schottland auch nach einem Brexit Mitglied der EU bleiben könnte. Im Raum steht eine zweite Abstimmung über die Unabhängigkeit von London. 2014 hatten sich noch 55 Prozent der Schotten für den Verbleib im Vereinigten Königreich ausgesprochen. Seitdem hat Sturgeons Nationalpartei ihren Vorsprung ausgebaut und in den britischen Wahlen 2015 56 von 59 schottischen Sitzen im Unterhaus errungen.

May lehnt weiteres Schottland-Referendum ab

May hingegen lehnte ein erneutes Referendum über die Loslösung Schottlands von Großbritannien ab. "Das schottische Volk hatte seine Abstimmung, es hat 2014 entschieden und es gab ein klares Ergebnis. Das Vereinigte Königreich und die schottische Regierung haben beide erklärt, sich daran zu halten", sagte sie.

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