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Drei Männer in Rotterdam festgenommen

Terrorverdacht in Belgien und Niederlanden  

Drei Männer in Rotterdam festgenommen

31.12.2007, 18:27 Uhr | dpa, AFP

Überall auf der Welt knallen am Montagabend die Feuerwerkskracher, in Rotterdam und Brüssel ist man vorsichtig. In Belgien mussten vergangene Woche mehrere Terrorverdächtige freigelassen werden, in der niederländischen Hafenstadt gab es am Silvestertag drei Festnahmen.

Gewalttat "nicht ausgeschlossen"
Sondereinsatzkräfte nahmen am Montag in Rotterdam drei Männer fest, die im Verdacht standen, eine "gewalttätige Handlung" vorzubereiten, teilte die Staatsanwaltschaft in Den Haag mit. Nach Geheimdienstinformationen sei es "nicht auszuschließen" gewesen, dass die 31, 32 und 39 Jahre alten Männer "auf kurze Sicht eine gewalttätige Handlung" vorbereiteten.

Video Feuerwerk in Brüssel wegen Terroralarm abgesagt

Um jegliche Gewalttat zu verhindern, seien die drei Männer festgenommen worden. Es seien unverzüglich Ermittlungen eingeleitet worden. Genauere Angaben über die möglicherweise geplanten Gewalttaten machte die Staatsanwaltschaft nicht. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Niederländer marokkanischer Herkunft und einen Sudanesen, sagte eine Sprecherin. Zu den Festnahmen sei es nach einem Hinweis des Geheimdienstes gekommen.

Kein Feuerwerk in Brüssel
Das Innenministerium in Belgien rief zum Jahreswechsel die höchste Alarmstufe aus. Es gelte nun Stufe vier, sagte Innenminister Patrick Dewael. "Das geht über das hinaus, was normalerweise zum Jahreswechsel gilt und was in anderen Hauptstädten üblich ist". Es gebe "Hinweise", über die er jedoch nichts sagen könne, fügte Dewael hinzu. Die Polizei hatte bereits vor Weihnachten die Überwachung an Bahnhöfen, am Flughafen und auf Weihnachtsmärkten verstärkt. Das traditionelle Silvesterfeuerwerk in Brüssel wurde abgesagt.

Verdacht gegen 14 Männer
Kurz vor Weihnachten nahm die belgische Polizei 14 Männer fest. Sie standen im Verdacht, einen Al-Kaida-Sympathisanten aus dem Gefängnis befreien zu wollen. Da die Beweislage zu dünn war, wurden die Männer kurz darauf wieder entlassen.

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