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Unruhen in Kenia: Opposition will keine Gespräche mit Kibaki

Unruhen in Kenia  

Opposition will keine Gespräche mit Kibaki

04.01.2008, 11:14 Uhr | dpa

Anhänger der Opposition verteidigen eine Straßenbarriere nordwestlich von Nairobi  (Quelle: Reuters)Anhänger der Opposition verteidigen eine Straßenbarriere nordwestlich von Nairobi (Quelle: Reuters) Die Opposition in Kenia hat ein Gesprächsangebot des umstrittenen Präsidenten Mwai Kibaki zur Beilegung des Machtstreits zurückgewiesen. Es werde keinen Dialog auf Grundlage von Kibakis Bedingungen geben, sagte ein Sprecher der Orangenen Demokratiebewegung (ODM) am Freitag dem britischen Sender BBC. Die Opposition setze auf internationale Vermittler im Konflikt um die Macht in dem ostafrikanischen Land. Auch eine von Generalstaatsanwalt Amos Wako ins Gespräch gebrachte Regierung der nationalen Einheit lehnt die Opposition ab. Kibaki hatte am Donnerstag seine Bereitschaft zum politischen Dialog erklärt. Voraussetzung sei allerdings, dass im Land wieder Ruhe herrsche.

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Erneuter Polizeiaufmarsch
Unterdessen haben in der kenianischen Hauptstadt Nairobi erneut tausende Polizisten Stellung bezogen, um eine Protestkundgebung von Anhängern des Oppositionsführers Raila Odinga zu verhindern. Polizei und paramilitärische Truppen riegelten die Innenstadt weiträumig ab. Auch in den Armenvierteln der Stadt, wo Odinga besonders viele Anhänger hat, waren Sicherheitskräfte zu sehen.

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Tränengas und Wasserwerfer
Die Kundgebung sollte ursprünglich bereits am Donnerstag stattfinden, wurde jedoch von der kenianischen Regierung mit einem massiven Polizeiaufgebot verhindert. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Teilnehmer auseinanderzutreiben. Nach Oppositionsangaben sollten bis zu einer Million Menschen an der Veranstaltung teilnehmen, bei der sich Odinga zum "Präsident des Volkes" ausrufen wollte. Seit den Wahlen am Donnerstag voriger Woche sind Kundgebungen landesweit verboten.

Ermittlungen gegen Opposition
Unterdessen hat die kenianische Polizei wegen der tödlichen Brandkatastrophe in einer Kirche Ermittlungen gegen einen Politiker der Partei von Odinga aufgenommen. Nach Angaben des nationalen Polizeisprechers, Eric Kiraithe, soll der Oppositionspolitiker die Menge angestachelt haben, das Gotteshaus in der Nähe der Stadt Eldoret in Brand zu setzen. Bei dem Feuer waren am Dienstag mindestens 35 Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt, die in der Kirche Zuflucht gesucht hatten

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Mindestens 350 Tote
Nach der umstrittenen Wiederwahl von Kibaki in der vergangenen Woche sind bei Unruhen in dem ostafrikanischen Land bislang mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen.


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