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Irak-Krieg: Bessere Schutzwesten hätten viele Leben gerettet

Tote US-Soldaten  

Bessere Schutzwesten hätten viele Leben gerettet

08.01.2006, 12:25 Uhr | AFP

Hätten viele der im Irak-Krieg gefallenen US-Marines gar nicht sterben müssen? Die Antwort könnte Ja lauten, wenn das stimmt, was in einem vertraulichen Bericht des Pentagon stehen soll und der der "New York Times" vorliegt.

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80 Prozent könnten noch leben
Die Militärexperten sind sich darin sicher, dass bessere als die üblichen Schutzwesten zahlreichen Elitesoldaten das Leben hätten retten können. Sie gehen davon aus, dass bis zu 80 Prozent ihren Einsatz in dem Golfstaat nicht mit ihrem Leben bezahlen hätten müssen.

Bessere Westen verwehrt
Die meisten US-Soldaten tragen bis heute kugelsichere Westen mit eingearbeiteten Keramik-Inlays. Diese schützen nur einen Teil der Brust und des Rückens. Das US-Verteidigungsministerium habe sich aber bis vor kurzem trotz drängender Bitten von Kommandeuren vor Ort geweigert, die verbesserten Westen in großer Anzahl an die Truppen im Irak zu verteilen, zitiert die Zeitung Armeevertreter.

Kein ausreichender Schutz durch Keramik-Inlays
Mindestens 74 von 93 tödlichen Verletzungen zwischen März 2003 und Juni 2005 sollen die Opfer an der Schulter, in die Seite oder an Bereichen des Oberkörpers getroffen haben. Diese waren aber durch die Westen nicht geschützt. In 31 Fällen seien die Wunden sehr nahe an den Keramikplatten gewesen, so dass die Verletzten theoretisch überlebt hätten, wenn die Inlays etwas größer gewesen wären.

Unzulänglichkeit war schon länger bekannt
Die Unzulänglichkeit der üblichen kugelsicheren Westen ist seit Beginn des Kriegs im März 2003 bekannt; der US-Kongress hielt bereits mehrere Anhörungen dazu ab. Dennoch habe die US-Marineinfanterie erst im September 2005 beschlossen, zusätzliche Keramikplatten zu erwerben, schreibt die "NYT". Beim Heer, das den Großteil der Soldaten im Irak stellt, werde derzeit noch geprüft, in welcher Größe die neuen Keramikschutzplatten geliefert werden sollten.


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