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Großbritannien: Terrorwarnstufe sinkt von "kritisch" auf "ernst"

London  

Terrorwarnstufe sinkt von "kritisch" auf "ernst"

14.08.2006, 10:16 Uhr | dpa

Das britische Innenministerium hat in der Nacht zum Montag die Terrorwarnstufe von "kritisch" auf "ernst" gesenkt. Das bedeutet, dass die Möglichkeit eines Terroranschlages immer noch als sehr wahrscheinlich gilt, aber dass auf Grund von Geheimdienstinformationen ein Attentat nicht mehr unmittelbar bevorsteht. Das teilte das Innenministerium mit. Zugleich senkte das US-Heimatschutzministerium die Warnstufe für aus Großbritannien kommende Flüge vom höchsten Grad "rot" auf "orange".

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Neue Erkenntnisse der Geheimdienste
Die Absenkung der Warnstufe basiere auf neuesten Erkenntnissen der Geheimdienste, hieß es in der Erklärung weiter. Nach den vereitelten Terroranschlägen am vergangenen Donnerstag hatte die britische Regierung die höchste Warnstufe ausgerufen. Innenminister John Reid hatte noch am Sonntag erklärt, sie könne noch nicht gesenkt werden.

Handgepäck wieder mit an Bord
Außerdem wurde das Verbot für Handgepäck aufgehoben. Bestimmte Einschränkungen für seinen Inhalt bleiben aber bestehen, teilte das Transportministerium mit.

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Suche nach Beweisen im Wald
Unterdessen wurde bekannt, dass die britische Polizei nach den vereitelten Anschlägen in einem Wald nach Beweisen gesucht hat. Sie habe bei den Ermittlungen im Waldstück King's Wood nahe High Wycombe nördlich von London in der Nacht starke Scheinwerfer eingesetzt, hieß es in Medienberichten.


Kein Grund zur Entwarnung
Reid sagte der BBC, die Festnahme von mehr als 20 mutmaßlichen Terroristen sei kein Grund zur Entwarnung. Nach Angaben der Polizei hatten die mutmaßlichen Täter seit Monaten geplant, bis zu zehn Passagiermaschinen während des Fluges in die USA zu sprengen. Großbritannien müsse darauf gefasst sein, dass es weitere Anschlagversuche gibt, warnte Reid.

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Vier Anschläge verhindert
Am Sonntag hatte es geheißen, Großbritannien sei offenbar noch weit stärker durch terroristische Anschlagspläne bedroht als bislang befürchtet. Allein seit den verheerenden Selbstmordattentaten in der Londoner U-Bahn vor einem Jahr seien vier Terrorangriffe verhindert worden, sagte Innenminister Reid.

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