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Hugo Chávez will bei Bentancourts Befreiung mithelfen

Venezuela  

Hugo Chávez will bei Bentancourts Befreiung mithelfen

04.04.2008, 16:31 Uhr | AFP

Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez hat Frankreich Hilfe bei der Rettung der von linken FARC-Rebellen in Kolumbien festgehaltenen früheren Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt angeboten. Er sei bereit, Sarkozy auf einer humanitären Rettungsaktion in Kolumbien persönlich zu begleiten, sagte der Linksnationalist am späten Donnerstagabend in Caracas. Die Rebellen hatten zuvor eine einseitige Befreiungsaktion abgelehnt.

FARC-Führer könnte Rettungsaktion voranbringen

"Ich wäre bereit, zusammen mit Sarkozy Ingrid abzuholen, und nicht nur Ingrid, sondern eine ganze Gruppe von Geiseln, um so das Thema des humanitären Austauschs wieder aufzunehmen", sagte der umstrittene Venezolaner. Ihm werden sehr gute Kontakte zur FARC nachgesagt. Die Situation sei allerdings sehr kompliziert, sagte Chávez . Sarkozy habe ihm etwa vorgeschlagen, den FARC-Führer Iván Márquez zu kontaktieren, um die Rettungsaktion voranzubringen. Dies sei aber äußerst schwierig, da Márquez von den USA gejagt werde.

Rebellen bestehen auf Gefangenenaustausch

Angesichts dramatischer Berichte über den Gesundheitszustand der 46-jährigen Betancourt war am Donnerstag ein Flugzeug der französischen Luftwaffe in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá gelandet. Die FARC-Rebellen lehnten jedoch inzwischen eine einseitige Freilassung Betancourts als "unannehmbar" ab. "Die in unseren Lagern festgehaltenen Personen werden nur im Rahmen eines Austausches von Gefangenen freigelassen", erklärten die Rebellen.

Betancourt könnte nicht mehr transportfähig sein

Betancourt soll nach Berichten von Augenzeugen an Heptatitis B, Malaria und dem sogenannten Schwarzen Fieber erkrankt sein. Aus ärztlichen Kreisen hieß es, die von Sarkozy angeordnete Behandlung Betancourts könne nicht an einem Tag erfolgen. Eventuell sei sie sogar nicht einmal mehr transportfähig.

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