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Obama setzt auf "geheimen Krieg" gegen den Terror

Obama setzt auf "geheimen Krieg" gegen den Terror

04.06.2010, 18:06 Uhr | dpa

Obama setzt auf "geheimen Krieg" gegen den Terror. Barack Obama scheint den Terrorismus aggressiver zu bekämpfen als sein Vorgänger Bush (Foto: Reuters)

Barack Obama scheint den Terrorismus aggressiver zu bekämpfen als sein Vorgänger Bush (Foto: Reuters)

US-Präsident Barack Obama setzt Presseberichten zufolge im Kampf gegen den Terrorismus immer mehr auf verdeckte Aktionen von Militärs und Geheimdiensten. Mittlerweile seien in 75 Ländern Spezialeinheiten für derartige Geheimaktionen stationiert, vor allem in Nahost, Zentralasien und Afrika, schreibt die "Washington Post". Unter Obamas Vorgänger George W. Bush seien es lediglich 60 Staaten gewesen. Die Zeitung sprich von einem "geheimen Krieg".

So planten Militärs derzeit, ihre Aktionen in Somalia auszuweiten. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Einsatz von Drohnen gegen Al-Kaida-Kämpfer in Pakistan. Auch der Jemen wurde genannt. Das Blatt zitiert einen hohen Beamten mit den Worten, Obama gestatte Einsätze, die die vorherige Regierung nicht erlaubt habe. Ein Vorteil für Obama sei es, dass solche Aktionen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden müssen; so könne er nicht unter Druck von Kritikern aus den eigenen Reihen geraten.

"Regierung wird sehr schnell aggressiv"

Kommandeure solcher Spezialeinheiten gingen unter Obama viel häufiger in der Regierungszentrale ein und aus als unter Bush, heißt es weiter. "Wir haben viel mehr Zugang" zum Weißen Haus, sagte ein namentlich nicht genannter Offizier. "Die Regierung "redet öffentlich viel weniger, aber sie tut mehr. Sie ist bereit, sehr viel schneller aggressiv zu werden."

Unter anderem gehe es bei den Einsätzen um Vergeltungsmaßnahmen für Aktionen gegen Al-Kaida oder anderer Terrororganisationen. Dazu zählten aber auch die Ausbildung von Anti-Terror-Einheiten in den jeweiligen Ländern.

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