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Terrorismus: Al-Kaida hat angeblich mehrere Ziele in Berlin im Visier

TV-Sender: Al-Kaida hat konkrete Ziele in Berlin im Visier

04.10.2010, 12:34 Uhr | dpa , AFP

Terrorismus: Al-Kaida hat angeblich mehrere Ziele in Berlin im Visier. Mögliches Anschlagsziel laut Fox News: der Fernsehturm in Ostberlin. (Foto: Imago)

Mögliches Anschlagsziel laut Fox News: der Fernsehturm in Ostberlin. (Foto: Imago)

Islamische Terroristen sollen einem Medienbericht aus den USA zufolge mehrere Ziele in Berlin für Anschläge ausgewählt haben. Im Visier der Terroristen seien unter anderem das Luxus-Hotel Adlon am Brandenburger Tor, der Hauptbahnhof und der Fernsehturm am Alexanderplatz, berichtete der TV-Sender Fox News und berief sich auf westliche Geheimdienstkreise. Das deutsche Innenministerium erklärte dagegen gestern, es gebe "weiterhin keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland".

Die Ziele, die der Sender Fox News genannt hat, soll der deutsche Islamist Ahmed S. in Verhören ausgeplaudert haben, der auf der amerikanischen Militärbasis Bagram in Afghanistan inhaftiert ist. Weitere auf der Terrorliste erwähnte Ziele in Europa seien der Eiffelturm und die Kathedrale Notre Dame in Paris. Auch die britische Königsfamilie sei gefährdet, berichtet Fox News.

Bosbach: "Keine Panik"

Das Außenministerium in Washington hatte bereits am Sonntag amerikanische Reisende nach Europa zur Vorsicht gemahnt und auf das Risiko von Terroranschlägen verwiesen. Auch Großbritannien warnte vor einer "hohen Bedrohung" insbesondere in Deutschland und Frankreich. Vergangene Woche waren Geheimdiensthinweise publik geworden, wonach das radikalislamische Terrornetzwerk Al-Kaida Anschläge in Deutschland, Großbritannien und Frankreich plant.

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Neben dem deutschen Innenministerium sieht dagegen auch der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), keine gesteigerte Terrorgefahr - trotz der jüngsten Warnungen aus dem Ausland. "Das ist die amerikanische Reaktion auf die Kenntnisse, die wir hier in Europa schon seit geraumer Zeit haben", sagte Bosbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Bisher gebe es "keine Hinweise auf ein konkretes Anschlagsziel und einen bestimmten Anschlagszeitpunkt". Es bestehe damit "kein Grund zur Panik und auch kein Grund, die Sicherheitsmaßnahmen grundlegend zu verschärfen".

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