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Sittenverfall in Afrika: Malawi will Furzen verbieten

Malawi will Furzen verbieten

04.02.2011, 14:54 Uhr | AFP

Die Regierung von Malawi, einem Binnenstaat in Südafrika, will einem Gesetz aus der Kolonialzeit wieder zur Geltung verhelfen, das Furzen in der Öffentlichkeit verbietet. Hintergrund: Ein Teil der politische Elite beklagt den Verfall des öffentlichen Anstandes seit dem Ende der Diktatur in den 90er Jahren.

"Es ist das Recht der Regierung, den öffentlichen Anstand zu wahren", erklärte Justizminister George Chaponda im Radio. "Wollen Sie, dass die Menschen überall einfach einen fahren lassen?" Chaponda bedauerte, dass die Menschen seit dem Ende der 30-jährigen Diktatur von Kamuzu Banda im Jahr 1994 keine Angst mehr vor den Folgen ungebührlichen Verhaltens hätten.

Der Minister ist überzeugt, dass das Parlament die Änderung eines Gesetzes von 1929 in der kommenden Woche beraten und beschließen wird. Dann könnte Furzen mit einem kleinen Bußgeld geahndet werden. Das noch in der britischen Kolonialzeit erlassene "Gesetz gegen Luftverschmutzung" sieht schwerere Disziplinierungsmaßnahmen durch die Polizei vor, allerdings wurde es damals nie wirklich angewendet.

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