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EM 2012: Grünen-Politiker protestieren mit Banner bei EM-Spiel

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Grünen-Politiker protestieren mit Banner bei EM-Spiel

14.06.2012, 08:50 Uhr | dapd

EM 2012: Grünen-Politiker protestieren mit Banner bei EM-Spiel. EM 2012: Protest gegen den Umgang mit Julia Timoschenko in der Ukraine beim zweiten deutschen Vorrundenspiel in Charkow (Quelle: dpa)

Protest gegen den Umgang mit Julia Timoschenko in der Ukraine beim zweiten deutschen Vorrundenspiel in Charkow (Quelle: dpa)

Mit selbstgefertigten Protestbannern haben zwei Grünen-Europaabgeordnete beim zweiten deutschen EM-Vorrundenspiel den Umgang mit der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko in der Ukraine angeprangert.

Gemeinsam mit 50 weiteren Menschen hielten Rebecca Harms und Werner Schulz beim Abspielen der Hymnen in der VIP-Loge des Stadions von Charkiw zwei Bettlaken in die Höhe, auf denen geschrieben stand: "Release all political prisoners" (Lasst alle politischen Gefangenen frei) und "Fairplay in football and politics" (Fairplay im Fußball und der Politik).

Besuch bei Timoschenko geplant

Die erkrankte Timoschenko wird nur wenige Kilometer entfernt vom Stadion in einer Klinik festgehalten. Am Donnerstag wollen Harms und Schulz sie besuchen.

"Unsere Plakataktion verstehen wir als Appell, dass alle Demokraten uns unterstützen", sagte Harms. Fußballschauen und ein Bewusstsein für Demokratie und Menschenrechte müssten einhergehen. "Wir wollen nicht wegschauen. Wir wollen damit die Menschen unterstützen, die dem Land geholfen haben, die EM ins Land zu holen und nun im Gefängnis sitzen, während sich andere im Glanze der EM sonnen", sagte Schulz. Das Treffen mit Timoschenko habe das Ziel, "dass sich die Öffentlichkeit nach der EM nicht von dem politischen Geschehen in der Ukraine abwendet".

"Gemisch aus Rache und Angst"

Timoschenko werde aus politischen Gründen weggesperrt. Der Grund dafür sei ein "Gemisch aus Rache und Angst". Schulz rief die Europäische Union zu einem härteren Kurs gegenüber der Regierung in Kiew auf. Er hatte die Bettlaken in einem Rucksack ins Stadion geschmuggelt.

Die beiden deutschen Politiker wollten Timoschenko ursprünglich vor der Partie der Nationalelf gegen die Niederlande besuchen. Wegen eines Blitzeinschlags mussten die Politiker jedoch ihr Flugzeug wechseln und verspäteten sich.

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