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Terrorangst: USA bringen Diplomaten in Pakistan in Sicherheit

Aus Angst vor Terroranschlag  

USA bringen Diplomaten in Pakistan in Sicherheit

09.08.2013, 11:46 Uhr | rtr, AP, AFP, dpa

Terrorangst: USA bringen Diplomaten in Pakistan in Sicherheit. US-Konsulat, Pakistan, Terrorwarnung (Quelle: Reuters)

Sicherheitskräfte bewachen eine Zufahrtsstraße des US-Konsulats im pakistanischen Lahore. (Quelle: Reuters)

Die USA haben den Großteil des Konsulatspersonals im pakistanischen Lahore in Sicherheit gebracht. Das US-Außenministerium begründete diesen Schritt mit konkreten Drohungen gegen das Konsulat.

In Lahore sei nur noch eine Notbesetzung zurück geblieben. Die Mitarbeiter seien in die Hauptstadt Islamabad gebracht worden, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.

Das US-Außenministerium warnte außerdem US-Bürger vor nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Pakistan. "Mehrere ausländische und einheimische Terroristengruppen stellen eine potenzielle Gefahr für US-Bürger in ganz Pakistan dar", hieß es in der Erklärung. Amerikaner sollten alle Protestkundgebungen und große Menschenansammlungen meiden.

Pakistan soll Al-Kaida-Hochburg sein

Das US-Außenministerium erinnerte daran, dass es in Pakistan häufig zu terroristischen Angriffe gegen Zivilisten, Regierungseinrichtungen und ausländische Ziel kommt. Die meisten Führer des Terrornetzwerkes Al-Kaida sollen sich in Pakistan aufhalten.

Auch die Provinzregierung des Punjab, wo Lahore liegt, habe in dieser Woche die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, hieß es bei CNN weiter. Hintergrund seien Geheimdienstberichte über mögliche Terrorbedrohungen zu den Festtagen nach Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan.

Zusammenhang mit Terrorwarnung im arabischen Raum?

Unklar ist bislang, ob der Abzug der Diplomaten mit der Schließung anderer US-Botschaften und -Konsulate zusammenhängt. Die USA hatten vergangene Woche vor Anschlägen auf westliche Einrichtungen gewarnt, doch lag dabei der Fokus bisher auf dem arabischen Raum.

Fast zwei Dutzend Botschaften und Konsulate im Nahen Osten und Nordafrika wurden geschlossen und eine weltweite Reisewarnung an US-Bürger ausgegeben.

Auch mehrere andere westliche Länder schlossen ihre Botschaften im Jemen, darunter Deutschland und Frankreich. Grund für die Warnung sollen Anschlagspläne der Terrorgruppe Al-Kaida gewesen sein.

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