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Zuwanderungentscheid: Gauck appelliert an Schweizer

Volksabstimmung für begrenzte Zuwanderung  

Gauck appelliert an europäisches Bewusstsein der Schweizer

01.04.2014, 17:10 Uhr | dpa

Zuwanderungentscheid: Gauck appelliert an Schweizer. Mit dem Zuwanderungsentscheid distanziere sich laut Bundespräsident Gauck die Schweiz von der EU. (Quelle: dpa)

Mit dem Zuwanderungsentscheid distanziere sich laut Bundespräsident Gauck die Schweiz von der EU. (Quelle: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Schweiz nach der umstrittenen Volksabstimmung für eine begrenzte Zuwanderung zum Kompromiss mit der EU aufgerufen. Diesen Appell an das europäische Bewusstsein der Schweizer formulierte Gauck bei seinem ersten offiziellen Besuch in der Schweiz.

Er könne sich nicht vorstellen, dass sich ein Land, das soviel Europa wie die Schweiz in sich trage, Schritt für Schritt von der EU distanziere. Das erklärte Gauck nach einem Gespräch mit seinem Kollegen Didier Burkhalter in Bern.

Schweizer Präsident wünscht mehr "Schweiz in Europa"

Der Schweizer Bundespräsident Burkhalter kritisierte, dass die EU als Konsequenz aus dem Zuwanderungsentscheid wichtige Verhandlungen über Kooperationen in den Bereichen Bildung und Forschung gestoppt habe. Eine weitere Volksabstimmung, mit der die Entscheidung vom 9. Februar korrigiert werden könnte, lehnte er strikt ab. Er wünsche sich vielmehr "etwas mehr Schweiz in Europa".

Mit der knappen Mehrheit von 50,3 Prozent hatten die Schweizer am 9. Februar eine Volksinitiative gegen "Masseneinwanderung" angenommen. Sie sieht eine Begrenzung der Zuwanderung durch Kontingente vor. Betroffen sind vor allem EU-Bürger, für die bislang volle Personenfreizügigkeit galt.

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