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"Charlie Hebdo"-Mitarbeiter wissen nicht, wohin mit dem Geld

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Auflage nach Anschlag gestiegen  

"Charlie Hebdo"-Mitarbeiter wissen nicht, wohin mit dem Geld

21.03.2015, 14:38 Uhr | t-online.de

"Charlie Hebdo"-Mitarbeiter wissen nicht, wohin mit dem Geld. Das Satire-Blatt "Charlie Hebdo" erscheint in Frankreich wöchentlich. (Quelle: Reuters)

Das Satire-Blatt "Charlie Hebdo" erscheint in Frankreich wöchentlich. (Quelle: Reuters)

Nach dem Anschlag auf die "Charlie Hebdo"-Redaktion stieg die Auflage des Satire-Magazins auf Rekordhöhen. Genau das wird den Mitarbeitern nun zum Problem: Sie können sich laut einem Bericht der Zeitung "Telegraph" nicht darauf einigen, was sie mit den Mehreinnahmen anfangen.

Konkret handelt es sich nach Informationen des Blattes um 20 Millionen Euro. Zudem wurden nach dem Attentat Gelder an das Magazin gespendet.

Kompliziert wird die Verteilung des Geldes, weil die Zeitschrift zu 40 Prozent den Eltern des getöteten Herausgebers Stéphane Charbonnier ("Charb") gehört und der verletzte Cartoonist Riss weitere 40 Prozent hält. Die übrigen 20 Prozent gehören dem Manager Eric Portheault.

Redakteure fordern mehr Transparenz

Die Redakteure sollen deshalb ein Modell fordern, das alle "Charlie Hebdo"-Angestellten zu Teilhabern macht. Damit will man mehr Transparenz schaffen. Ein Anwalt, der anonym bleiben wollte, gab gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an, dass die Spenden an die Familien der Verstorbenen gingen, während die Verkaufseinnahmen in der Redaktion verbleiben sollen.

Das wöchentlich erscheinende Satire-Blatt hatte vor den Anschlägen im Januar eine Auflage von etwa 60.000 Exemplaren. Nach den Anschlägen wurden weltweit mehr als 2,5 Millionen Exemplare verkauft. Auch die zweite Ausgabe nach dem Attentat schaffte es auf über 1,5 Millionen Einheiten.

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