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Islamischer Staat kreuzigt dutzende Fastenbrecher in Syrien

Während des Ramadans  

IS soll Dutzende angebliche Fastenbrecher gekreuzigt haben

16.07.2015, 18:04 Uhr | dpa

Die IS-Terrormiliz soll in Syrien während des Fastenmonats Ramadan 94 Menschen ausgepeitscht und dann gekreuzigt haben. Der Vorwurf: Sie hätten tagsüber etwas gegessen. Die Opfer seien zuvor an öffentlichen Straßen und Plätzen in Eisenkäfigen vorgeführt worden. Das berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Unter den Bestraften in den vergangenen vier Wochen waren demnach auch fünf Minderjährige. Die Extremisten hätten den Einwohnern auf Schildern gedroht, dass jeder gekreuzigt und mit 70 Hieben ausgepeitscht werde, der das Fasten im Ramadan nicht einhalte.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrolliert im Norden und Osten Syriens große Gebiete, darunter die Städte Al-Rakka und Dair as-Saur.

Der Ramadan endet in dieser Woche mit dem Fest des Fastenbrechens. Während des Fastenmonats sollen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken und nicht rauchen. Letzteres ist im IS ohnehin verboten.

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