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Türkei: Mindestens 30 Tote bei Anschlag in Grenzstadt Suruc

IS-Angriff auf Kurden?  

Viele Tote bei Anschlag in türkischer Grenzstadt

20.07.2015, 18:43 Uhr

Türkei: Mindestens 30 Tote bei Anschlag in Grenzstadt Suruc. Ein Blutbad an der türkisch-syrischen Grenze: Unter Verdacht steht der Islamische Staat. (Quelle: AP/dpa)

Ein Blutbad an der türkisch-syrischen Grenze: Unter Verdacht steht der Islamische Staat. (Quelle: AP/dpa)

Viele denken spontan an eine neue Bluttat des IS: Bei einer Explosion in der türkischen Grenzstadt Suruc an der Grenze zu Syrien sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Rund hundert seien bei dem Terroranschlag am Montag verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Suruc liegt gegenüber der lange umkämpften syrischen Kurdenstadt Kobane.

Meldungen über einen Selbstmordanschlag bestätigten die Behörden offiziell zunächst nicht. In türkischen Medien war hingegen von einem Selbstmordattentäter die Rede. Auch ein Beamter sagte, es gebe Hinweise darauf, dass es sich um einen Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat handle. Zu dem Verbrechen bekannte sich bisher niemand.

Nach Medienberichten explodierte ein Sprengsatz im Garten eines Kulturzentrums, wo sich Jugendliche zu einer Pressekonferenz versammelt hatten. Dabei ging es um Unterstützung für die Menschen in Kobane.

Anschlag auch in Kobane

Auch in Kobane selbst - wenige Kilometer entfernt - tötete kurz nach dem Anschlag in Suruc eine Bombe zwei Menschen. Auch über die Ursache dieser Explosion gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, die Kurdenmiliz YPG sei mit einer Autobombe angegriffen worden. Ein YPG-Sprecher sagte dagegen, es habe mehrere Explosionen bei der Beseitigung von Munition gegeben, die von der Extremistenmiliz Islamischer Staat zurückgelassen worden sei.

Ende Januar hatten kurdische Kämpfer Kobane nach monatelangen Kämpfen von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befreit.

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