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Konflikte: Israelischer Soldat tötet verletzten Palästinenser

Konflikte  

Israelischer Soldat tötet verletzten Palästinenser

24.03.2016, 15:38 Uhr | dpa

Konflikte: Israelischer Soldat tötet verletzten Palästinenser. Zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser hatten in Hebron einen Soldaten verletzt.

Zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser hatten in Hebron einen Soldaten verletzt. Die Armee teilte kurz darauf mit, beide Angreifer seien erschossen worden. Foto: Abed Al Hashlamoun. (Quelle: dpa)

Tel Aviv/Hebron (dpa) - Ein israelischer Soldat hat in Hebron einen verletzten palästinensischen Attentäter mit einem gezielten Kopfschuss getötet.

Dies zeigt ein Video, das von der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem veröffentlicht wurde. Israels Militär sprach von einem "schwerwiegenden Vorfall, der gegen die Werte der israelischen Armee verstößt".

Am Morgen hatten zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser in Hebron im südlichen Westjordanland einen Soldaten verletzt. Die Armee teilte kurz darauf mit, beide Angreifer seien erschossen worden.

Betselem veröffentlichte später ein Video, auf dem zu sehen ist, wie einer der Palästinenser nach der Attacke offensichtlich verletzt und reglos am Boden liegt.

Nachdem der angegriffene israelische Soldat von einen Krankenwagen abtransportiert wird, zielt ein anderer Soldat auf den Verletzten. Dann feuert er einen Schuss in den Kopf des am Boden Liegenden. Unmittelbar darauf fährt ein weißes Auto vorbei. Sekunden später ist zu sehen, wie viel Blut aus dem Kopf des getöteten Palästinensers fließt.

Das Militär teilte mit, auf Bitten der zuständigen Kommandeure sei eine interne Untersuchung eingeleitet worden. Der Soldat sei suspendiert worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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