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Molenbeek: Krawalle und Festnahmen in Brüsseler Problemviertel

Brüsseler Problemviertel  

Krawalle und Festnahmen in Molenbeek

03.04.2016, 08:47 Uhr | dpa, AP

Molenbeek: Krawalle und Festnahmen in Brüsseler Problemviertel. Seit den Terroranschlägen am Flughafen und in der Metro gibt es in der belgischen Hauptstadt Brüssel erhebliche Spannungen. (Quelle: AP/dpa)

Seit den Terroranschlägen am Flughafen und in der Metro gibt es in der belgischen Hauptstadt Brüssel erhebliche Spannungen. (Quelle: AP/dpa)

In der Brüsseler Problem-Gemeinde Molenbeek sowie auf dem zentralen Börsenplatz sind am Samstag Demonstranten mit der Polizei aneinandergeraten. Im als Islamisten-Hochburg geltenden Molenbeek flogen Steine und Müllbehälter. Insgesamt wurden etwa 100 Personen vorläufig festgenommen.

Die Terroranschläge vom 22. März mit 32 Toten führen in Brüssel zu erheblichen Spannungen. Rechtsextreme hatten zunächst zu einer Demonstration in Molenbeek aufgerufen, wo viele Einwanderer leben. Die Demonstration wurde aber von der Region Brüssel verboten.

Etwa 400 Menschen versammelten sich trotzdem in der Nähe des Bezirksrathauses, berichteten belgische Medien. Als sich eine Gruppe von etwa 100 Menschen in Richtung der Brüsseler Innenstadt auf den Weg machte, wurde sie von der Polizei abgedrängt.  Am Börsenplatz hatten sich linke Gruppen versammelt.

Weiterer Haftbefehl gegen mutmaßlichen Terroristen

Molenbeek war das Wohnviertel von mehreren der Attentäter von Paris im November und in Brüssel vor fast zwei Wochen. In Zusammenhang mit einem weiteren, mutmaßlich vereitelten Anschlag erließ die belgische Bundesstaatsanwaltschaft am Samstag Haftbefehl gegen einen 33-jährigen Belgier. 

Er werde der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung verdächtigt, hieß es in einer Erklärung. Seine Verhaftung steht im Zusammenhang mit der Festnahme des Franzosen Reda K. nördlich von Paris vergangene Woche. Dieser stand nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft unmittelbar vor einem Anschlag.

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