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Brüssel-Anschlag: Polizei veröffentlicht Video vom "Mann mit Hut"

Durch die Stadt verfolgt  

Brüsseler Polizei veröffentlicht neues Video vom "Mann mit Hut"

07.04.2016, 18:48 Uhr | AFP

Brüssel-Anschlag: Polizei veröffentlicht Video vom "Mann mit Hut". Neue Bilder zeigen den "Mann mit Hut" am 22. März, nachdem er kurz vor den Explosionen den Brüsseler Flughafen verließ. (Quelle: dpa)

Neue Bilder zeigen den "Mann mit Hut" am 22. März, nachdem er kurz vor den Explosionen den Brüsseler Flughafen verließ. (Quelle: dpa)

Die belgischen Ermittler suchen mit einem neuen Video nach dem dritten Attentäter vom Brüsseler Flughafen. Die Aufnahmen zeigen den Mann am Morgen des 22. März an verschiedenen Orten.

Anhand von Überwachungsvideos konnte die Polizei seinen Weg vom Flughafen in Richtung Brüsseler Innenstadt nachzeichnen. Der "Mann mit Hut" verließ demnach um 7.58 Uhr, kurz vor den Explosionen in der Abfertigungshalle, das Flughafengebäude. Zu Fuß ging er anschließend mehrere Kilometer, bis sich seine Spur um 9.50 Uhr in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek verliert.

Von Schaerbeek waren die mutmaßlichen Attentäter morgens mit einem Taxi zum Flughafen aufgebrochen.

Auf seinem Weg entledigte sich der Verdächtige seiner hellen Jacke. Auch nach dieser Jacke sucht die Polizei jetzt. Das Fahndungsvideo stellte sie auf die Internetplattform Youtube.

Weiter Nachwirkungen in Brüssel

Bei Anschlägen auf den Flughafen und eine U-Bahnstation in Brüssel am 22. März wurden 32 Menschen getötet. Am Flughafen sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft. Kurz zuvor waren sie in Begleitung eines dritten Mannes von einer Überwachungskamera gefilmt worden. Dieser Mann trug einen Hut und wird seitdem als "Mann mit Hut" als weiterer Verdächtiger gesucht.

Die belgische Hauptstadt ist nach den Anschlägen noch immer nicht zur Normalität zurückgekehrt. So arbeitet der Brüsseler Flughafen nur eingeschränkt. Auch die betroffene U-Bahn funktioniert noch nicht wieder vollständig. Von den Verletzten der Anschläge wurden zuletzt noch fast 70 Personen im Krankenhaus behandelt, davon 37 auf der Intensivstation.

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