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Islamischer Staat verdoppelt Zahl der IS-Kämpfer in Libyen

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Andere Situation als in Syrien  

IS verdoppelt Kämpfer in Libyen

08.04.2016, 14:48 Uhr | AFP, AP, rtr

Islamischer Staat verdoppelt Zahl der IS-Kämpfer in Libyen. Libysche Anhänger des Islamischen Staates in Bengasi. (Quelle: dpa)

Libysche Anhänger des Islamischen Staates in Bengasi. (Quelle: dpa)

Die Zahl der IS-Kämpfer hat sich im Bürgerkriegsland Libyen innerhalb gut eines Jahres verdoppelt. Das geht aus Angaben des US-Militärs hervor. Derweil muss die islamistische Terrormiliz in Syrien weitere Gebietsverluste hinnehmen.

Aktuell seien schätzungsweise zwischen 4000 und 6000 Kämpfer des Islamischen Staates in dem nordafrikanischen Land Libyen aktiv, sagte der Oberbefehlshaber des US-Afrika-Kommandos, David Rodriguez. Das seien mehr als doppelt so viele wie noch vor zwölf bis 18 Monaten.

Die Lage ist anders als in Syrien

Allerdings gelinge es ihnen anders als den IS-Kämpfern in Syrien und dem Irak nicht, rasch Geländegewinne zu erzielen. In Libyen herrschten "bedeutend andere Bedingungen", erläuterte Rodriguez. Dort fehlten dem IS einheimische Kämpfer, die das Land gut kennen würden.

Zudem schätzten die örtlichen Milizen keine Einmischung von außen. Sie hätten zuletzt einigen Erfolg bei dem Versuch gehabt, den IS daran zu hindern, in Bengasi zu wachsen, berichtete Rodriguez. Sie kämpften auch in Sabratha gegen die Terrororganisation. 

In Libyen herrscht seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Das Land wird von zahlreichen bewaffneten Milizen beherrscht, eine von der UNO unterstützte nationale Einheitsregierung ringt um Anerkennung.

IS verliert die nächste Stadt in Syrien

Während der IS in Libyen wächst, verliert er in Syrien weiter an Boden. Die US-geführte Anti-IS-Allianz sowie syrische Truppen drängten die radikalen Islamisten in den vergangenen Monaten zurück.

Nachdem die Armee des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kürzlich die antike Oasenstadt Palmyra vom IS zurückeroberten, nahmen syrische Rebellen nun die einstige IS-Hochburg al-Rai in der nordsyrischen Provinz Aleppo ein. Einheiten der Freien Syrischen Armee (FSA) hätten die Stadt nach schweren Kämpfen mit der IS-Miliz unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Dabei seien einige FSA-Rebellen mit türkischen Waffen ausgerüstet gewesen.

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