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Brüssel-Terroristen um Abrini planten Anschlag in Frankreich

Staatsanwaltschaft gibt bekannt  

Brüsseler Terroristen planten Anschlag in Paris

10.04.2016, 13:10 Uhr | dpa , AFP , rtr

Brüssel-Terroristen um Abrini planten Anschlag in Frankreich. Terroristen wollten offenbar wieder in Frankreich zuschlagen. (Quelle: Reuters)

Terroristen wollten offenbar wieder in Frankreich zuschlagen. (Quelle: Reuters)

Die Brüsseler Dschihadisten-Zelle wollte nach Angaben belgischer Ermittler ursprünglich ein weiteres Mal in Paris zuschlagen und nicht in Brüssel. Dafür habe ihr aber die Zeit gefehlt, gab die Staatsanwaltschaft in Brüssel bekannt.

Zahlreiche Aspekte der Ermittlungen haben ergeben, dass die Terrorgruppe zuerst wieder in Frankreich zuschlagen wollte", hieß es in einer Erklärung. Jedoch seien die Attentäter von den Fortschritten der Ermittlungen gegen sie überrascht worden und hätten sich daher entschlossen, rasch vor Ort zuzuschlagen. Daher sei Brüssel als Ziel gewählt worden. 

Extremisten aus dem Brüsseler Brennpunktviertel Molenbeek gehörten zu den Attentätern der Paris-Anschläge mit 130 Toten am 13. November. Am 22. März verübte die Zelle dann Selbstmordanschläge in Brüssel, bei denen 32 Menschen getötet wurden.

Hauptverdächtiger festgenommen

Ursprüngliches Ziel seien weitere Anschläge in Frankreich gewesen, hieß es in einer knappen Erklärung der Staatsanwaltschaft. Doch hätten sich die Extremisten kurzfristig zu Anschlägen in Brüssel entschieden, weil ihnen die Ermittler auf der Spur gewesen seien.

Am Freitagabend hatte die Polizei einen Hauptverdächtigen festgenommen, Mohamed Abrini, der auf einem Foto der Attentäter vom 22. März am Brüsseler Flughafen als "Mann mit Hut" zu sehen war. Er spielte den vorläufigen Ermittlungen zufolge auch bei den Anschlägen in Paris eine Rolle.

Gegen ihn wurde formell Haftbefehl erlassen. Dem 31-jährigen Belgier werden terroristische Morde, versuchte terroristische Morde und Teilnahme an Aktivitäten einer Terrorgruppe vorgeworfen.

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