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Maradona unterstützt Brasiliens suspendierte Präsidentin Rousseff

"Ein Soldat Rousseffs"  

Maradona unterstützt Brasiliens suspendierte Präsidentin

22.05.2016, 10:05 Uhr | dpa, t-online.de

Maradona unterstützt Brasiliens suspendierte Präsidentin Rousseff. Diego Maradona hält ein Brasilien-Trikot mit der Aufschrift "Lula" hoch. (Quelle: Diego Maradona / Facebook)

Diego Maradona hält ein Brasilien-Trikot mit der Aufschrift "Lula" hoch. (Quelle: Diego Maradona / Facebook)

Die Tage von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff im Amt scheinen gezählt. Ihre Gegner im Land werden immer zahlreicher, Senat und Abgeordnetenhaus haben jüngst den Weg für ein Amtsenthebungsverfahren gegen die linke Politikerin frei gemacht. Doch das suspendierte Staatsoberhaupt hat auch einen Fürsprecher, und zwar keinen geringeren als "Fußball-Gott" Diego Maradona.

Der Argentinier hat seine Solidarität mit Rousseff und Vorgänger Luiz Inácio Lula da Silva demonstriert, unter deren Ägide 40 Millionen Menschen mit Sozialprogrammen aus der Armut in die untere Mittelschicht aufstiegen: "Ein Soldat Lulas und Dilma Rousseffs", schrieb der 55-Jährige Fußball-Weltmeister auf seiner Facebook-Seite. Maradona zeigt sich mit einem Brasilien-Trikot, auf dem Lulas Name und die Nummer 18 prangen - eine Anspielung auf eine mögliche Kandidatur Lulas bei der Präsidentenwahl 2018.

Rousseff dankte Maradona via Twitter für seine "Unterstützung und Herzlichkeit".


Argentiniens Fußball-Ikone hat eine Vorliebe für linke Politiker, mit Kubas Revolutionsführer Fidel Castro pflegt er eine Freundschaft. Auch an der Seite von Hugo Chavez, dem ehemaligen sozialistischen Präsidenten Venezuelas, trat Maradona immer wieder in der Öffentlichkeit auf.

Rousseff weist Vorwürfe zurück

Rousseff nennt ihre Suspendierung durch den Kongress einen "Putsch" ihrer politischen Gegner - ihr werden Bilanztricks und unerlaubte Kreditvergaben vorgeworfen. Andere Links-Regierungen in Lateinamerika erklärten sich solidarisch mit Rousseff. 

Mit der Übernahme der Amtsgeschäfte durch Interimspräsident Michel Temer und der Bildung einer konservativen Regierung ist vorerst das Links-Projekt der seit 2003 in Brasilien regierenden Arbeiterpartei beendet.

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