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Venezuela hebt Zwei-Tage-Woche für Beamte wieder auf

Krisenland in Südamerika  

Venezuela hebt Zwei-Tage-Woche für Beamte wieder auf

15.06.2016, 13:40 Uhr | AFP, dpa, rtr

Venezuela hebt Zwei-Tage-Woche für Beamte wieder auf. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro steht massiv unter Druck. (Quelle: Reuters)

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro steht massiv unter Druck. (Quelle: Reuters)

Um der verheerenden Wirtschaftskrise Herr zu werden, hat die Regierung Venezuelas in den vergangenen Wochen immer wieder ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen. Die Vorgabe, dass Beamte nur noch zwei Tage die Woche arbeiten müssen, ist nun aber wieder Geschichte. Stattdessen sucht Präsident Nicolas Maduro den Dialog mit den USA.

Er sei mit dem Vorschlag einverstanden, dass beide Länder eine "neue Etappe des Dialogs" eröffnen, sagte der linksgerichtete Staatschef, den die Opposition per Referendum absetzen will. Zuvor war Maduros Chefdiplomatin, Delcy Rodríguez, zu Beratungen mit US-Außenminister John Kerry in Washington zusammengekommen.

Venezuela, das Land mit den größten Ölreserven der Welt, ist durch den Ölpreisverfall und eine fehlgeschlagene Wirtschaftspolitik in eine tiefe Rezession abgeglitten. Die Bevölkerung leidet unter Lebensmittelknappheit und einer extremen Inflation. Wegen einer extremen Dürre und der Abhängigkeit Venezuelas von der Wasserkraft wird in dem südamerikanischen Land zudem der Strom knapp.

Neue Uhrzeit, neue Feiertage

Um Strom zu sparen, verhängte die Regierung zuletzt Maßnahmen wie tägliche Stromsperrungen, eine Begrenzung der Arbeitszeit in den Ministerien oder die Schließung der Schulen an Freitagen. Sogar die Uhren wurden umgestellt und neue Feiertage eingeführt. Beamte mussten seit Ende April nur noch montags und dienstags zur Arbeit erscheinen. Eine Regelung die Präsident Maduro nun in einer Fernsehansprache wieder abschaffte. Ab sofort müssen Staatsbedienstete auch von Mittwoch bis Freitag jeweils für sechs Stunden zur Arbeit kommen.

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