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Brexit-Gespräche: Theresa May bittet Angela Merkel um mehr Zeit

Brexit-Verhandlungen  

May bittet Merkel und Hollande um Zeit

14.07.2016, 17:20 Uhr | rtr, AFP, t-online.de

Brexit-Gespräche: Theresa May bittet Angela Merkel um mehr Zeit. Großbritanniens neue Premierministerin Theresa May hofft auf konstruktive Brexit-Verhandlungen mit der EU. (Quelle: Reuters)

Großbritanniens neue Premierministerin Theresa May hofft auf konstruktive Brexit-Verhandlungen mit der EU. (Quelle: Reuters)

Großbritanniens neue Premierministerin Theresa May hat sich von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande Zeit zur Vorbereitung der Brexit-Gespräche erbeten.

In ihrem ersten Telefonat mit Merkel habe May laut ihrem Sprecher gesagt, sie hoffe auf konstruktive Brexit-Verhandlungen mit der EU. In dem Gespräch habe Merkel May gratuliert und Glück für ihr neues Amt gewünscht, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Wie es heißt, habe die Kanzlerin die Premierministerin dabei auch nach Deutschland eingeladen. 

Hollande dringt auf rasche Verhandlungen

Beide Politikerinnen seien sich einig gewesen, dass die Zusammenarbeit im Geiste der freundschaftlichen Beziehungen beider Länder fortgesetzt werden solle. Dies gelte auch für die anstehenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU

Hollande forderte May unterdessen in einem weiteren Telefonat dazu auf, "dass die Verhandlungen für den Austritt Großbritanniens aus der EU so schnell wie möglich eingeleitet werden", wie der Elysée-Palast mitteilte. 

SPD kritisiert Ernennung Johnsons

Unterdessen sorgte die Ernennung Boris Johnsons zum britischen Außenminister für Kritik seitens der SPD. "Frau May wirkt schwächer durch eine solche Personalentscheidung", sagte der stellvertretende SPD-Chef Ralf Stegner. Johnson sei bisher nicht als herausragender Diplomat in Erscheinung getreten. "Jetzt verhandelt er den Brexit. Gute Reise!", meinte Stegner.

Stegners Kritik ist allerdings etwas irreführend, da nicht Johnson, sondern der frühere Europa-Minister David Davis zum "Brexit-Minister" ernannt wurde und als Chefunterhändler die Austritts-Verhandlungen für Großbritannien leiten soll. 

Ebenso wie Johnson zählt auch Davis zu den prominenten Vertretern des "Leave"-Lagers, die im Vorfeld des Brexit-Referendums vom 23. Juni für ein Ausscheiden des Königreichs aus der EU geworben hatten. 

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