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USA wollen IS-Sprecher al-Adnani getötet haben - Russland auch

Toter IS-Sprecher  

USA wollen al-Adnani getötet haben - Russen auch

31.08.2016, 17:52 Uhr | dpa, AP

USA wollen IS-Sprecher al-Adnani getötet haben - Russland auch. Abu Mohammed al-Adnani, wurde im Norden Syriens getötet. Nur von wem? (Quelle: dpa)

Abu Mohammed al-Adnani, wurde im Norden Syriens getötet. Nur von wem? (Quelle: dpa)

Der IS bestätigte den Tod seines Sprechers Abu Mohammed al-Adnani. Doch wer ihn getötet hat, ist ungewiss. Sowohl die USA als auch Russland wollen für die Tötung des Terroristen in in der syrischen Stadt Aleppo verantwortlich sein.

Der Propagandachef des Islamischen Staates habe zu einer Gruppe von bis zu 40 Mitgliedern der Terrormiliz gehört, die bei russischen Luftangriffen in der Provinz Aleppo getötet worden seien, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Dass Al-Adnani unter den Toten sei, gehe aus Informationen der Geheimdienste hervor, teilte das Ministerium der Agentur Interfax zufolge mit.

Amerikaner mit "Präzisionsschlag"?

Zuvor hatten die USA mitgeteilt, Kräfte der US-geführten Koalition hätten am Dienstag einen "Präzisionsschlag" gegen Al-Adnani verübt. Sein Tod wurde aber von Washington zunächst nicht bestätigt. Der IS selbst hatte diesen verkündet.

Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge hatte ein Jagdbomber vom Typ Su-34 IS-Stellungen angegriffen. "Der Schlag gegen Al-Adnani ist ein großer Erfolg des russischen Militäreinsatzes", sagte der Chef des Verteidigungsausschusses in Moskau, Wladimir Komojedow.

Die Angaben Moskaus, russische Streitkräfte hätten al-Adnani getötet, wies Washington scharf indes zurück. Solche Behauptungen seien "ein Witz", hieß aus US-Verteidigungskreisen in Washington. Bei dem Angriff auf Al-Adnani sei eine US-Kampfdrohne zum Einsatz gekommen.

Das russische Außenministerium rief unterdessen die Türkei auf, bei der Offensive in Syrien die Oppositionskräfte und nicht syrische Kurden ins Visier zu nehmen. Ankara solle sich auf den Kampf gegen Terroristengruppen konzentrieren, sagte eine Sprecherin.

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