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Marine Le Pen verspricht Franzosen EU-Referendum

Für Präsidentschaftswahl  

Marine Le Pen verspricht Franzosen EU-Referendum

04.09.2016, 14:32 Uhr | AFP, dpa, AP

Marine Le Pen verspricht Franzosen EU-Referendum. Marine Le Pen vom Front National. (Quelle: Reuters)

Wer hätte gedacht, dass sich Franzosen mal die Briten zum Vorbild nehmen: Marine Le Pen tut es. (Quelle: Reuters)

Das dürfte in Frankreich ein starkes Wahlargument werden: Die rechtsextreme französische Politikerin Marine Le Pen hat den Franzosen im Falle eines Wahlsieges ein Referendum über den Austritt aus der Europäischen Union versprochen.

Für die erste Runde der anstehenden Präsidentschaftswahl in Frankreich im kommenden Jahr gilt die Chefin der Front National laut Umfragen sogar als Favoriten. In der zweiten Runde, der Stichwahl, werden ihr allerdings nur geringe Chancen eingeräumt, tatsächlich Präsidentin zu werden.

Seit dem Brexit-Votum in Großbritannien hat der Front National die Forderung nach einem EU-Referendum für sich entdeckt. Allerdings muss in Frankreich der Präsident einem Referendum zustimmen.

"Ich werde das tun"

"Ich werde das in Frankreich tun", versprach Le Pen in einer Wahlkampfrede vor Parteifreunden am Wochenende im ostfranzösischen Brachay. Wie die Briten könnten sich nun auch die Franzosen "für einen anderen Weg entscheiden", warb Le Pen für den EU-Austritt.

In ihrer Rede polterte die Front-National-Politikerin auch gegen die angebliche "Masseneinwanderung" und bezeichnete den Islamismus als "den neuen Totalitarismus des 21. Jahrhunderts". Die beste Waffe gegen Terrorismus sei der Stimmzettel.

Vorbild von der Insel

Im Juni hatten sich die Briten mehrheitlich bei einem Referendum für einen Austritt aus der Europäische Union entschieden. Bisher hat die britische Regierung aber noch keinen Austrittswunsch nach Brüssel übermittelt.

Der EU-Vertrag setzt für die Austrittsverhandlungen einen Rahmen von zwei Jahren. Das "Brexit"-Referendum stürzte die EU in eine tiefe Krise; bei einem Treffen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava wollen die 27 EU-Chefs Mitte September ohne britische Beteiligung über Auswege beraten.


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