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Al-Rakka in Syrien: 40.000 Soldaten stürmen IS-Hochburg

Kampf um IS-Hochburg Al-Rakka  

40.000 stürmen mit der "Wut des Euphrats"

07.11.2016, 10:06 Uhr | dpa

Al-Rakka in Syrien: 40.000 Soldaten stürmen IS-Hochburg. YPG-Kämpfer rücken auf Al-Rakka vor. (Quelle: dpa/Symbolbild)

YPG-Kämpfer rücken auf Al-Rakka vor. (Quelle: Symbolbild/dpa)

Die Offensive auf die IS-Hochburg Al-Rakka meldet erste Erfolge. Unterstützt von US-Luftschlägen rückte eine Koalition aus Syrern und Kurden bis auf wenige Kilometer an die Stadt heran.

Eigenen Angaben zufolge konnten die Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bereits eine Reihe von Dörfern auf einer Länge von zehn Kilometern von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Norden Al-Rakkas erobern.

Die SDF hatten angekündigt, man werde unterstützt von Luftangriffen der US-geführten Militärkoalition die "Hauptstadt des weltweiten Terrorismus" erst isolieren und dann einnehmen. In der Offensive sollen zunächst 30.000 bis 40.000 Kämpfer eingesetzt werden. Die Offensive mit dem Namen "Wut des Euphrats" begann nach Angaben der SDF in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

Zivilisten sollen sich von IS fernhalten

Bei der Offensive habe die Sicherheit von Unbeteiligten in Al-Rakka Vorrang, das vor der Einnahme durch die Terrormiliz mehrere Hunderttausend Einwohner zählte. Sie wurden aufgefordert, sich von Stellungen der Dschihadisten fernzuhalten. Bestimmende Kampfeinheiten sollen die kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) sein, die die SDF dominieren.

Die Kurden beherrschen mittlerweile große Teile der Grenze zur Türkei, über die früher der IS-Nachschub lief. Dies ist der Türkei ein Dorn im Auge. Mit dem Nachbarland gibt es aber schwere Spannungen. Ankara will verhindern, dass die Kurden weitere syrische Gebiete unter ihre Herrschaft bringen und griff diese in der Vergangenheit immer wieder an.

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