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Kuba verabschiedet Gesetz gegen Fidel-Castro-Kult

Castros letzter Wille  

Kuba erlässt Gesetz gegen Fidel-Kult

28.12.2016, 09:23 Uhr | AFP, AFP

Kuba verabschiedet Gesetz gegen Fidel-Castro-Kult. Ein Riesenposter mit der Aufschrift "Fidel für immer" in Santiago de Cuba.  (Quelle: dpa)

Ein Riesenposter mit der Aufschrift "Fidel für immer" in Santiago de Cuba. (Quelle: dpa)

Das kubanische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das einen posthumen Personenkult um den verstorbenen Revolutionsführer Fidel Castro unterbinden soll.

Die Vorlage wurde auf Castros eigenen Wunsch hin verabschiedet und schreibt vor, dass in Kuba keine Straßen, Plätze oder Gebäude nach ihm benannt werden dürfen. Auch dürfen keine Fidel-Castro-Statuen aufgestellt werden. Die Benutzung seines Namens für Werbe- oder andere kommerzielle Zwecke wird ebenfalls verboten.

Nur wenige Ausnahmen vorgesehen

Der gegenwärtige Staatschef Raul Castro hatte das neue Gesetz mit dem Willen seines Bruders begründet, keinen Personenkult zuzulassen. Der legendäre Revolutionsführer Fidel Castro war in Kuba zwar allgegenwärtig, aber bereits zu Lebzeiten hatte er die Errichtung von Standbildern oder Straßenbenennungen zu seinen Ehren abgelehnt.

Das neue Gesetz verbietet die Verwendung von Fidel Castros Namen nicht vollständig. Künstler dürfen ihn benutzen, er darf bei Kundgebungen genannt werden, und er soll als Namensgeber für ein Institut fungieren, das sich mit Fidel Castros Rolle in der Geschichte befasst.

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